1/13/2013

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS – WEEK 2


Die Sache mit der Zukunft strengt mich an.
Weiterstudieren und meinen Master anstreben, es in der freien Wirtschaft versuchen, den Sprung über den großen Teich wagen oder vielleicht doch einfach reich heiraten.
Letztere Option, wäre bei der aktuellen Marktsituation für Modejournalisten wohl noch das Optimistischste.
Überhaupt ist alles im Umbruch. Alle um mich herum heiraten, kriegen Kinder, gehen neue Wege und manifestieren ihre Zukunft – während ich mich noch nicht mal für eine Handtasche oder ein Gericht von der Mittagskarte entscheiden kann.
Ich will es richtig machen. Aber vor allem – will ich mich endlich selbst glücklich machen.

Übrigens: Vor ein paar Tagen habe ich mir Ask eingerichtet. Statt bei Formspring, könnt ihr mir nun dort fleißig Fragen stellen 
Daumen hoch für: Zusammenhalten. Ganz fest.
Daumen runter für: Einzelstücke zum Dumpingpreis erschleichen wollen
Gekauft: mein erstes Keypiece mit Leopardenmuster
Gedacht: In ein paar Tagen hat Berlin mich wieder. Das wird gut fürs Herz sein
Gesucht: 5 Outfits für 5 Tage Fashionweek
(Wieder)Entdeckt: meinen Kampfgeist
Hörenswert: Coffee and Cigarettes – Jimmy Eat World

Sehenswert: Gutaussehendes Scheidungskind mit Bindungsproblemen  –  "Der Schlussmacher"von Matthias Schweighöfer
Gut zitiert: "Endlich hat mal einer n Film drüber gemacht!"
Letzte Sünde: Brokoli-Pasta und ein halbes Waldmeister Slushi nach 20.00 Uhr. Und wenn es nach manchen Lesern geht – meine eigene Meinung zu vertreten

Der Uni-Abschluss zerrt an den Nerven. Vitamine gleichen aus. Hab ich gehört.

Motivationspost von Mama und Papa und weitere Vitamine

Auszeiten muss man sich trotzdem gönnen! Cakepops bei Bijou Brigitte
Freitags mit 1 in die Kamera – Sonntags mit 2 zugucken

1/12/2013

ROMEO LAUGHS ABOUT JULIET


Alles schläft - einer schreibt.
Dass sie warten soll, denn irgendwann(irgendwann ist hier sehr optimistisch formuliert) – hätten sie diese eine Chance zusammen zu sein.
Und natürlich meint er jedes Wort ernst, denn es ist 02:45 Uhr und das große Bett in dem er liegt, fühlt sich mal wieder irgendwie leer an.

Natürlich bleibt sie hart. Sie macht sich nämlich gerade rar. Und außerdem schläft ihr Freund, der wiederum dieses Bett auf der Seite des Rheins bezahlt, direkt neben ihr.
Sie spart sich ihre Antwort lieber für den Moment auf, in dem N-JOY Radio irgendeinen Hit von Phillipp Poisel schallt (oder einen anderen Hit mit tragischen Phrasen um ewige Liebe, große Fehler oder verpasste Chancen), der sie auf ganz magisch-mystische Weise nur an ihn denken lässt. 

Sie sind die moderne Version von Romeo und Julia.
Zwei (angeblich) Liebende, getrennt durch immer neue widrige Umstände (Ausreden).
Überhaupt scheint es in Liebesdingen zum Trend geworden zu sein, das eigene menschliche Scheitern und emotionale Bequemlichkeit mit wabernden Worten und Schicksalsbekundungen zu entschuldigen.
Romeo wurde fast von Tybalt erstochen und vom Prinzen verbannt – der Liebende der Neuzeit hingegen, kommt schon bei der Frage nach temporärer Monogamie ins Wanken.

Sie lässt den morschen Ast nicht los, bis sie den anderen nicht fest umschlungen und zur Finanzierung des bequemen Lebensstils gedrängt hätte.
Er läge zwar gern neben der Einen, kann aber maximal die Gewöhnliche auf der anderen Seite des Sofas händeln.
Echte Hingabe sieht anders aus – nur zugeben will das keiner.
Warum also handeln, wenn man auch einfach drüber sprechen könnte? "Hätte, Würde, Sollte" erfordert nicht nur weniger Mühe und Stehvermögen, sondern nährt zusätzlich die Sehnsucht.
Und gut gelitten ist sowieso halb geliebt.

Für jeden mit halbwegs vorhandenem Literaturwissen klingt das aktuelle Leid allerdings wie Spott und Hohn in Richtung der größten Liebesgeschichte der Welt.
Romeo und Juliet hatten keine Chance – und gaben alles dafür auf. Ehre, Familie, Privilegien und jede Sicherheit.
Brad und Jennifer der Neuzeit hingegen, frönen nur immer mal wieder die Schicksalhaftigkeit ihrer innig feigen Verbindung.
Meistens um 02:45 Uhr. Wenn nämlich sie allein (und mit Selbstauslöser) im großen Bett und er gelangweilt von der aktuellen Gesellschaft neben ihm ist.

1/08/2013

WHATS IN MY BAG AGAIN?


Meistens bekomme ich Lust auf diesen Post, wenn ich gerade meine Handtasche aufräume.
Es ist nämlich beinahe ein kosmisches Gesetzt, dass jede saubere, leere Handtasche nach ca. 3-4 Wochen regelmäßiger Benutzung – kippt man sie aus – 3 Dinge zu 100% enthält: Lose Kaugummis, zerknickte Kassenbons und ungezähltes Kleingeld.

Heute, kann ich euch tatsächlich mal Ordnung präsentieren, zu einem meiner Neujahrsvorsätze gehörte nämlich, in meiner Handtasche für Struktur zu sorgen.
Würde man nämlich sämtliche Zeit innerhalb einer Woche, die ich damit verbringe in meiner Handtasche nach irgendwas zu suchen, addieren – hätte ich wohl ein Plus von 2-3 Stunden zu verzeichnen, die ich mit Pilates, einem guten Buch oder all den anderen Dingen verbringen könnte, zu denen ich einfach nie komme.

Überhaupt habe ich mir vorgenommen in vielerlei Hinsicht für geordnete Verhältnisse zu sorgen.
Ich kann nicht denken, lernen, arbeiten oder kreativ sein, wenn meine 4 Wände nicht perfekt aussehen. Ich räume also das Ankleidezimmer, die Küche, sogar das Bad, den Flur und mein Schlafzimmer in liebevoller Kleinstarbeit auf. Mache mir einen Tee, setze mich an den Schreibtisch und fange an – zu verwüsten. Nach einem Outfitshooting gleicht mein Ankleidezimmer Mrs. Kim's Antiquitätengeschäft, mein Schreibtisch hat an einem Nachmittag, an dem ich an einer Hausarbeit schreibe eine Überlebensdauer von ca 20 Minuten. Die Folge? Ich bin frustriert, hoffe 2 Tage auf ein Wunder und beginne an Tag 3 mit dem Aufräumen. Und dann wäre es auch längst mal wieder Zeit was für die Uni oder den Blog zu tun.
Ein fast liebegewonnener Teufelskreis, dem ich jetzt endlich entfliehen will.

1. Kosmetik-Tasche
Früher flogen Lippenstift, Haarbürste und Concealer kreuz und quer durch meine Tasche. Unmöglich mein Carmex zu finden, ohne die komplette Tasche auskippen zu müssen. 5 Tuben sind noch heute als verschollen gemeldet.
Bei DM fand ich für knapp 2€ diese durchsichtige Kosmetiktasche, in der ich jetzt alle Lebensretter gesammelt aufbewahre. Für den Alltag wären das eine Haarbürste, 2-3 Haarklammern, 1 Zopfgummi, den jeweiligen Lippenstift & evtl. Lipliner, mein Puder, Wimperntusche und Rouge.

Gerade am Wochenende sieht mein Leben aber in letzter Zeit wirklich chaotisch aus. Meistens weiß ich nie, wann ich das nächste Mal an meinen Koffer oder in mein Badezimmer komme, sodass ich außerdem meistens noch meine Tagescreme, Augenbrauenpuder und Eyeliner, einen neutralen Lipgloss, eine Reisezahnbürste und Abschminktücher mit in die Tasche packe. Fertig ist mein Survival-Kit.

2. Starbucks-Tumbler
Ich kann nicht ohne Koffein. So ist das. Meistens nehme ich einen Kaffee (im Winter auch Tee) morgens mit aus dem Haus und lasse den Tumbler dann mittags in der Stadt auffüllen. Daa ist nicht nur umweltschonender, sondern spart auch noch 30 Cent pro Kaffeespezialität – zumindest bei Starbucks.

3. River Island Portemonnaie
Es ist neu - und es glänzt so schön. Nachdem mein Louis Vuitton Portemonnaie nach 4 wunderbaren Jahren aufgegeben hatte, lief ich fast 1 Jahr mit vielerlei glanzloser Ersatzteilen umher. Gerettet hat mich meine beste Freundin, die mir zu Weihnachten das langersehnte Schmuckstück schenkte. 

4. Obst & Schokolade
Ohne Zucker werd ich maulig. Klingt anstrengend – ist es auch! Das bisschen Schokolade in meiner Tasche, hat schon so manches überfüllte U-Bahn-Abteil (in dem ich mich befand) vor akuter Entgleisung bewahrt.

5. Termine, Termine!
Den wunderschönen Lederplaner von Letts London, habe ich mir erst gestern gekauft.  Die Aufteilung darin ist super, die Verarbeitung erstklassig und das Format total handlich. In den vergangenen Jahren, hatte ich immer einen Paperblank Planer, allerdings kam ich schon im letzten Jahr mit dem "Kitsch" nicht mehr so richtig zurecht. Das Letts Diary ist genau das was ich gesucht habe: klassich, clean, aber trotzdem nicht zu minimalistisch. Gekostet hat es knapp 15€.

Außerdem schleppe ich seit meinem Geburtstag fast pausenlos das Moleskine New York Notizbuch mit mir rum. Nach meinem Abschluss will ich unbedingt in die schönste und aufregendste aller Städte reisen und um die Vorfreude zu steigern, beschäftige ich mich jeden Tag auf dem Weg zur Uni oder Bibliothek mit diesem Plan, kreuze auf der Karte Plätze an, die ich unbedingt sehen will oder notiere mir Restaurant und Bars, die ich auf jeden Fall besuchen möchte.

6. Mein IPhone
Keine Lina ohne IPhone. Ist leider so.
Für die Fashion Week in der nächsten Woche, habe ich mir übrigens gerade ein mobiles, kabelloses Ladegerät bestellt. Zugegeben, es war schon interessant im Trader Vics (Restaurant in Hamburg) neben der Steckdose in der Chefküche zu kauern und auf 5-6% Akku zu hoffen, weil man sich noch ein Taxi rufen musste – die neue Variante ist aber wahrscheinlich einfach vernünftiger!

7. Handcreme und Desinfektion
Keine Ahnung ob es daran liegt, dass ich im letzten Jahr unglaublich viel Zeit in einem Tattoostudi(um)o verbracht habe, aber mittlerweile hat es sich fast zum Zwang manifestiert, meine Hände regelmäßig zu desinfizieren. (Klingt übertrieben, aber: ein Stück Pizza mit der Hand essen, nachdem ich den Ampelknauf und das Geländer in der U-Bahn anfassen musste? Nee!) Damit sie – gerade im Winter – nicht austrocknen, pflege ich meine Hände mit der einzig besten Handcreme von Lush: Smitten!
Unheimlich ergiebig, dezent nach Mandeln duftend und sehr reichhaltig. Perfekt!

1/06/2013

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS – WEEK 1


Mein erster Sonntagspost 2013. Es ist 09:55 und irgendwie wird es nicht so richtig hell.
Ich esse die letzten 2 Stücken Pizza vom Vorabend zum Frühstück, trinke Instant-Orangensaft und verschiebe damit meine guten Vorsätze für 2013 um einen weiteren Tag. Neben deutlich gesünderen Ernährung sind das: meinen Abschluss machen, nen Job finden, die Sache mit der großen Liebe klären und Blake Lively zu meiner besten Freundin zu machen, um an ihren Kleiderschrank zu kommen. Nichts besonderes also.  

Übrigens: Ich suche ab 01. Februar 2013 eine Mitbewohnerin für mein trautes Heim hier in Hamburg. Lage? Angenehm zentral. 3 Bahnstationen bis zur Innenstadt (bei uns fährt sogar die sagenumwobene U4!).
Das Zimmer ist 16 Quadratmeter groß, die Wohnung komplett eingerichtet (Ja, auch Geschirr, Besteck und diverse Haarstyling-Endgeräte) und mich gibt's als Mitbewohner sogar noch dazu. Ziemlich guter Deal oder? Falls ihr jemanden kennt, der jemanden kennt – oder sogar selbst einziehen möchtet, mailt mir einfach: mail@linamallon.de 

Daumen hoch für: zertanzte Schuhe, unvernünftige Zechen und den perfekten Geburtstagsabend
Daumen runter für: Erkältungsviren, Chemische Prozesse, meine immer gewinnende Aufschieberitis. Und Helmstedt. Besonders Helmstedt.
Gekauft: DEN Zara-Mantel. Blau. H-Linie. Nietenbesetzte Ärmel. Hach.
Gedacht: What comes around goes around
Gesucht: Echtes.  
Entdeckt: The Vermonster – meine neue Ben & Jerrys Lieblingssorte
Hörenswert: Give me Love – Ed Sheeran 
Lesenwerts: 50 Fashion Designers you should know – Simone Werle
Gut zitiert: "Nein, ich ziehe niemals Jogginghosen an, die Dinger sind gefährlich. Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren" Karl Lagerfeld
Letzte Sünde: ausgedehntes (Mode-)Schmuck-Shoppen bei H&M 


Der schönste Weihnachtsbaum? Steht immer beim uns!
Starring: Silvesternägel und Weihnachtsspaziergänge
Marc und Daniel haben auch an meinen Geburtstag gedacht!

Give me erst Afterhour HotDogs und dann Love. Danke.

Studiergesicht mag Studentenfutter














12/19/2012

HEAD UP. HEART STRONG. NOSE IN BOOKS


An einem guten Sonntag schaffe ich eine Kanne Apfeltee, mindestens eine Packung Schokoladenkekse und 252 Seiten eines guten Buches.

Ganze 127 (ich zähle tatsächlich penibel mit) habe ich bisher gelesen – und über 90 finden sich auf meiner aktuellen Amazon-Wunschliste.
Ich habe im hiesigen Thalia in der Europapassage mehr Zeit verbracht, als in jedem anderen Shop (Und ja, wir haben einen großen Zara und einen noch tolleren Douglas!) und einer der schönsten Orte dieser Welt ist meiner Meinung nach die Hauptbibliothek von Yale, die ich unbedingt einmal selbst sehen möchte.
Gründe genug, euch heute meine Lieblingsbücher, eingeteilt in 5 Kategorien, vorzuschlagen.


Unangefochtene Lieblingsbücher

1. Effi Briest – Theodor Fontane
Unangefochten. Kein Buch habe ich öfter gelesen. Es ist perfekt.
2. Das Parfum – Patrick Süskind
Selten, hat jemand intensiver ein Monster in der Literatur beschrieben
3. Anna Karenina – Leo Tolstoi
Tragisch. Opulent. Hingebungsvoll
4. Narziss und Goldmund – Hermann Hesse
Denker gegen Träumer. Herz gegen Verstand. 
5. Die Leiden des jungen Werther – J. W. Goethe
"Jeder Jüngling sehnt sich so zu lieben – jedes Mädchen so geliebt zu sein"


Klassiker
1. Romeo und Julia – William Shakespeare
2. Gottes Werk und Teufel Beitrag – John Irving
3. Große Erwartungen – Charles Dickens
4. Stolz und Vorurteil – Jane Austin
5. Der Prozess – Franz Kafka 

Belletristik 
1. 8 Wochen verrückt – Eva Lohmann
2. Er ist wieder da – Titus Vermes
3. Veronika beschließt zu sterben – Paulo Coelho
4. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Jonas Jonasson
5. Biss zum Morgengrauen – Stephenie Meyer

Chick-Lit
1. The Carrie Diaries – Candice Bushnell
2. Shopaholic 1-5  – Sophie Kinsella
3. LA Candy – Lauren Conrad
4. Herzsprung – Ildiko v. Kürthy
5. Can you keep a Secret – Sophie Kinsella


12/18/2012

YOU GOT THE LOVE [BREAKING GOSSIP GIRL NEWS]


Sometimes I feel like throwing my hands up in the air  – I know I can count on you...

Ein zweites Mal. Die letzte Folge, die letzte Szene. Und dieser eine Song. Als hätte er es nötig zu beweisen, wie wahr er ist.

Es waren nicht Chuck und Blair. Nicht für mich. Es war die ganze Zeit Serena. Es war immer Serena. 

Jeder Moment. Jede Faser. Und ja, ich hatte irgendwann aufgehört an sie zu glauben. 
Dabei hatte es sie immer gegeben – die große Liebe –  auch als ich aufgehört hatte, sie überhaupt noch für möglich zu halten.  
Als ich begann zu glauben, dass Schmerz und Lügen und unsichere Ausreden, vergebene Momente – Liebe ausmachen würden.
Manchmal muss man vielleicht verlieren, was eigentlich immer für einen bestimmt war.  
Zurückgehen. Still stehen. Und den ganzen Staub. den Leidenschaft und verpasste Chancen aufgewirbelt haben, sich legen lassen – um das klar zu sehen, was nich mehr zu erkennen und trotzdem immer da war. 
Ganz nah.

6 Jahre Sex and the City. 5 Jahre Gossip Girl. Wer die Botschaft jetzt noch nicht verstanden hat, möge sich nur dieses eine Wort merken: Liebe.


You got the love I need to see me trough



12/16/2012

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS – WEEK 37


"Ich hab Mist gebaut. Ich hatte Angst. Du weißt was mit meiner Mutter und meinem Vater war. 
Na klar hatte ich Angst. Also hab ichs versaut. 
Bei Allem was ich so täglich erlebe denke ich immer, dass muss ich sofort Jamie erzählen. 
Wenn ich höre wie jemand flucht, denke ich sofort an dich.
Du fehlst mir." – Friends with Benefit

Ein Kaffee. Eine Decke. Ein Montagmorgen. Und (natürlich) miesestes Fernsehprogramm.
Auf Punkt 9 versuchte man mir in dieser Woche pünktlich zum Fest der "Liebe" einzureden, dass ich mich "nicht sorgen solle" bis Weihnachten hätte auch "ich" noch "ein bisschen Zeit" um mit den folgenden "Last Minute Tipps" den Richtigen zu finden.
Dankbar schaltete ich den Fernseher ab und mein MacBook an.
Da ich in diesem Jahr auf "vollständige" Weihnachten im (be)engsten Beziehungs- und Feindeskreis verzichte, bleibt mir nicht nur  jenes erschreckende Bastelgeschenk (in den meisten Fällen Fotocollagen oder Pappboxen mit "allerhand Kleinigkeiten") erspart, sondern auch der ein oder andere Cent mehr über, um mich selbst zu beschenken. (Hallo, hallo geliebter Zara Mantel!). Heilig Abend feiere ich nicht mit Schmusehose und nem großen Becher "dampfender Schoki" am Tannenbaum, sondern im Cocktailkleid unterm Mistelzweig.
Bestens.


Daumen hoch für: Keira Knightley als Anna Karenina
Daumen runter für: Champignon-Pfannen auf dem Weihnachtsmarkt. Jedes Jahr fantastisch. Jedes Jahr Bauchschmerzen. Zumindest das ist sicher.
Gekauft: immernoch keine Weihnachtsgeschenke
Gedacht: ...dann ab jetzt eben nur noch Strechjeans. Ist schon ok.
Gesucht: den perfekten BB-Cream Farbton. Gefunden in einer Mischung aus Garnier und Smashbox.
Entdeckt: "Friends with Benefit" Ich durfte mir den Film in den letzten Wochen zwar um die 50 Mal auf Sky anschauen, werde aber trotzdem nicht müde. Die Storx ist perfekt. Jamie ist perfekt. Die Dialoge sind perfekt. Der Film also auch.
Hörenswert: Nice Try - I am Arrows
Lesenwerts: Light and Dark. Ich liebe Alex' Blog!
Gut zitiert: "Take your someone else"
Letzte Sünde: genieße ich gerade in vollen Zügen
 

Aktuelles Montagsritual: Schneehund führt FastFoodMädchen aus
Manche gehen für die richtig guten Dinge durch Schnee (und Feuer) – andere stehen nicht einmal 48 Stunden an meiner Seite durch
Studiergesicht trifft auf Studiumerträglichmacher
4 Songs für den Freitag –  Dior für Lina. Passt!
Siri lässt sich in die Karten gucken. Ich will sehen.









12/15/2012

WINTER DECORATION


Neige ich bei Hals- und Fingerschmuck zu opulentem Geschmeide, mag ich es in Sachen Weihnachtsdekoration fast schon clean und reduziert.
Ich habe in diesem Jahr auf die üblichen Norwegermuster verzichtet und aus meinem Zimmer mein eigenes Winterwonderland gemacht. Überraschung! Meinen Standpunkt zum Thema Schnee – kennt ja mittlerweile selbt der Postbote.
Natürlich dürfen Mistelzweig und Lichterkette trotzdem nicht fehlen. Mein Kitschherz muss sich trotzdem noch ein paar Tage gedulden. Am Donnerstag beginnen meine Weihnachtsferien und die verbringe ich natürlich in Heimat und Zweitzuhause. Dort darf dann so richtig gelitzert werden. Versprochen.


12/09/2012

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS - WEEK 36


Noch 2 Wochen bis Weihnachten und ich habe bisher kein einziges Geschenk besorgt.
Noch nicht einmal meine Weihnachtswunschliste habe ich so richtig fertig bekommen. (Morgen, versprochen!)
Was los ist? Ich habe keine Ahnung, aber ich bin mir sicher, der Schnee ist Schuld.
Seit Tagen laufe ich glücklich betäubt durch 20cm hohes Weiß und ignoriere gekonnt erfolgreich alle Nörgler - und Aufgaben. (Zum Beispiel die, dass ich in 2 Wochen ca. 15 weitere Seiten Examensarbeit abgeben muss.)
Aber der Schnee ist nunmal wie ein launischer Geschäftspartner – er will umsorgt werden.
Mit Eierpunsch, Winterfilmen, Couchmomenten und langen Spaziergängen. 


Daumen hoch für: Mistelzweige (nicht zwingenderweise über dem Türrahmen) und Mädchen-WG-Wochenenden
Daumen runter für: Plastezotteln und heiße Luft in leeren Versprechen
Gekauft: Zara. Und so wie es aussieht nicht nur den Store in Hamburg, sondern das ganze Imperium.
Gedacht: "PROST!" und Tschüß. 
Gesucht: Meine Schminke. Schon wieder. Keine Ahnung, wie ich es immer wieder schaffe ohne mein Make Up ins Auto zu steigen und zum Wochenendtrip zu straten, aber eins steht fest: Keiner kennt mehr Survival-Tricks – als ich.
Entdeckt: Wiederentdeckt! Rote Lippenstifte. MAC Red, Russian Red, die Chanel Rouge Allure Reihe .. fantastisch!
Hörenswert: "All I want for Christmas" –  mein perfekter Weihnachtssong
Lesenwerts: die Dezember-Ausgabe der InStyle – super gelungen!
Gut zitiert: "The tell you to be yourself and then they judge you" Unknown
Letzte Sünde: 3 Worte



Merke: "Wer Weihnachtsidylle will, ist besser niedlich!"


Eierpunsch trinkt man am Besten mit viel Sahne und an Vorweihnachtstagen

Nikolauskind aus der Großstadt wartet auf Weihnachtsmann aus der Kleinstadt
Zutaten für einen fabelhaften 2. Advent: Schnee, Filme und viel Kuscheln

12/03/2012

DIE SACHE MIT DEM WINTERWONDERLAND


Ich liebe den Schnee. Egal ob Puderschnee, Backschnee, Schneechaos, Schneehasen, Schneemänner, Schneeflocken, Schneematsch oder Schneetreiben. Alles wirkt magisch – wenn es schneit.
Während Hamburg sich in diesen Tagen als Grau in Grau präsentiert, hüllt sich die Kleinstadt in weißes Rauschen.
Vielleicht war es einer der friedlichsten Momente des Wochenendes, am Balkonfenster zu stehen und dabei zuzuschauen, wie mein Zuhause das erste Mal in diesem Jahr schneebedeckt ist.
Mir sind immer nur schöne Dinge passiert, wenn es geschneit hat.
Und mal ehrlich: heißer Kakao mit viel Amaretto und ein bisschen Sahne schmeckt nunmal am Besten, wenn man ihn mit roten Wangen und kälteklammen Fingern trinkt.

Meine 5 Must-Haves für ein "Erster-Schnee-Wochenende"?

1. Fäustlinge! Weg mit kalten Lederhandschuhen, die zwar schön anzusehen aber frostig zu tragen sind.
2. Weiche Kissen im Rücken und einen guten Film auf dem Bildschirm (zb. The Dark Knight Rises auf  DVD)
3. Spaghetti Cabonara!
4. Eine Wärmflasche oder irgendwer, der uns sonst die Füße wärmt
5. Abendliche Lichterketten-Glühwein-Spaziergänge








12/02/2012

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS – WEEK 35


Daumen hoch für: SCHNEE. Um 7 Uhr morgens am Balkonfenster. Mir passieren immer nur schöne Dinge, wenn es das erste Mal schneit  ♥ 
Daumen runter für: Nasspatschbilligstiefel. Kalte Füße sind was für Angsthasen
Gekauft: Schneesehnsuchtspullover  (von H&M), Unmengen Clubsandwiches (ich bin momentan mal wieder süchtig danach!) und mein monatliches Lesepaket (Instyle, Elle, Vogue und Cosmopolitan)
Gedacht: "Du kannst jetzt heulen - oder improvisieren" (Examensklausur)
Gesucht: Mein Fingerspitzengefühl. 
Entdeckt: die besten Waffeln in ganz Hamburg bekommt ihr bei "Gretchens Villa"
Sehenswert: was für Kitschmomente und erste Wintertage: Liebe braucht keine Ferien
Lesenwerts: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang und verschwand - Jonas Jonasson
Gut zitiert: "She has trouble acting normal when she's nervous" Counting Crows, Round here 
Letzte Sünde: kommt gleich. Pasta-  und Couchsonntage sind Sündensonntage 

Sehnsuchtsoutfit in Sachen "erster Schnee". Und dann kam er doch noch ♥ 

Klausurtage sind schminkfreie Tage! 

Qualitty-Time mit Sushi, Locken und Anika 
01. Dezember – das heißt Nougatpralinés, Kaminfeuer und gute Filme 
Goldmarie vs. Schwarz-Weiß-Denken



11/25/2012

FAVOURITE SONGS











1) Ein Song aus deiner frühesten Kindheit
Meine Mutter hörte unglaublich gern Mr. Big
Ich weiß noch, dass wir "To be with you" fast jeden Abend auf Kasette vorm Schlafen gehen gehört haben.

2) Ein Song den du mit deiner (ersten) großen Liebe assoziierst
"When a man loves a woman" Ich ging mit demjenigen zusammen zum Klaiverunterricht und wir mussten das Stück für ein Konzert lernen. Ich habe es rauf und runtergehört. Obwohl ich den Song nicht einmal sonderlich mochte.

3) Ein Song der dich an einen Urlaub erinnert
"Talking about a Revolution" von Tracy Chapman Es war mein erster Urlaub ohne Eltern mit meiner besten Freundin in England. Und das Song lief in diesem Pub. Und natürlich gab es auch diesen einen Typen. 

4) Ein Song bei dem dir immernoch die Tränen kommen
"I'm in here" von Sia in der Piano Version. "Ich will nur" von Philipp Poisel oder "Someone like you" von Adele live in der Royal Albert Hall. 

5) Ein Song,der dich - geplagt von Liebeskummer - begleitet hat
Damien Rice – "The Blowers Daughter" und Robert Pattinson – "Let me sign" 

6) Ein Song den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast oder immer wieder hören "musst"
"How to save a Life" - The Fray. Der Song ist quasi der Soundtrack zu meinem Leben und begleitet mich seit Jahren pausenlos auf meinem IPod

 7) Ein Instrumental-Song den du besonders magst
"Cry" von Hans Zimmer aus dem Soundtrack zu "The Holiday"

 8) Ein Song der eine Band repräsentiert, die dich in deiner Teenagerzeit stark geprägt hat
HIM mit "Right here in my arms" Ich war ziemlich lange ziemlich unsterblich in Ville Valo verliebt. Und so richtig kann ich noch nicht einmal heute sagen, ob das schon vorbei ist.

 9) Der Song der in einer der schönsten Nächte deines Lebens lief
Glasperlenspiel – "Echt" 

10) Ein Song der dich an eine spezielle Begebenheit/ein Erlebnis erinnert (& welche das ist)
"Love should be a Crime" von O-Town und "Stuck" von Stacie Orrico – Ich habe zu den Songs ganz ganz große Road Trips und Random Momente gesungen, gelitten und gelebt 

11) Ein Song bei dem du am besten entspannen kannst
"The City" von Joe Purdy,  Mumford & Sons mit "The Cave" oder Biffy Clyro mit "Machines"


12) Ein Song der ziemlich gut zu deiner Persönlichkeit passt
 "Mikrofon" von Jennifer Rostock

13) Ein Song der momentan dein Lieblingssong ist
"Fire in the Water" von Feist. Ich finde, dass ist einer der eindringlichsten und intensivsten Songs, den ich seit langem gehört habe. Er läuft fast 24/7 bei mir


14) Ein Song den du deiner besten Freundin widmen würdest
"Never Forget" von Take That. Der Song verbindet uns alle auf verquere Art und Weise miteinander und bedeutet mir unglaublich viel.

15) Ein Song aus einer Filmszene, die du perfekt hättest spielen können
"You're so vain" in diesem Fall von Kate Hudson aus "How to lose a guy in 10 Days" 

16) Ein Song den du zum Aufstehen hörst 
"Blackout" von Breathe Carolina 

17) Ein Song den du zwar liebst, aber den du immer skipst, weil er dir Bauchschmerzen macht
"Lucky Street" von Go Radio

18) Ein Song der für einen Abend im letzten Sommer steht
Oh, da gibt's zu viele. Auch wenn er ziemlich "anti" Sommer ist, ist es aber vielleicht "Skinny Love" von Birdy. Der hört sich ziemlich toll unter klarem Sternenhimmel an <3

19) Ein grandioser deutschsprachiger Song über die Liebe, der auch für dich geschrieben worden sein könnte?
Die toten Hosen - Was zählt

20) Der letzte Song den du gehört hast
"When Doves cry" Prince

So und jetzt seid ihr dran: Ausfüllen, Abschicken und Link hier oder auf meiner Facebookseite posten :) 

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS – WEEK 34


Es folgt: ein Outing.
TEAM EDWARD!
Und ich will nicht die geringsten Beschwerden hören.
Denn ich glaub nunmal noch dran.
Ans in die Karte gucken lassen.

Hintergrund dieser Offenbarung:
Am Dienstag lud Essence in Kooperation mit Rossmann zum "Twilight Preview" Event.
Etwa 100 Youtuber und Blogger waren eingeladen, sich den Film vorab anzusehen.
(Und ja, bis auf ein paar animierte Kleinigkeiten fand ich ihn großartig!)
I-Punkt des Abends? Tine endlich mal persönlich in den Arm nehmen zu dürfen. Immerhin hatten wir sowas wie unseren Jahrestag.


Daumen hoch für: Nebelspaziergänge mit gefülltem Flachmann und aus "HOE" ein "EMO" machen
Daumen runter für: Finanzkrisen und meine mangelnde Fitness (Körperlicher Zusammenbruch nach 14 Sufen)
Gekauft: Kerzen (den Yankee Candle Housewarmer Christmas Tree), Rotwein und ne Wärmflasche.
Gedacht: Ob Ashley Greene interessiert ist bei mir einzuziehen? Ich würde sie auch die ganze Zeit nur angucken. #girlcrash
Gesucht: Lösungen
Entdeckt: Den Neon-Kaschmir Pullover von H&M-Trend zu gemusterten Hosen. Und das "Florabotanica" von Balenciaga. So. Das hätte ich gern.
Hörenswert: "Fire in the Water." von Feist
Lesenwerts: Jude Laws Interview in der aktuellen Cosmopolitan. Monumental, wenn er behauptet: "Ich bin eine treue Seele."
Gut zitiert: "You can tell Jesus - the Bitch is back." Georgina Sparks
Letzte Sünde: Eine OneRepublic Session bei Spotify. Benötige Exorzisten

(Ich habe meine "7" Fakts übrigens überarbeitet. Es sind jetzt 10 geworden, die euch ab jetzt wöchentlich in meinem Feed begegnen werden. Gefallen sie euch? Fehlt irgendwas? )



Sinnierend am Fenster | nass vorm Schwimmbadspiegel
Das trinkt man jetzt so: Himberrglühwein und Toffee Nut Latte

2 Stunden Outfitfotos bei arktischen Temepraturen belohnen sich mit Lieblingsburgern. Bestens!

Einzeln schön. In Kombination sicherlich großartig.
Wenns draußen so aussieht, sollte es auf dem Teller so aussehen!









11/15/2012

NEED FOR BREAKFAST & COMFORT


06.00 Uhr, Hamburger Ortszeit. 
Ich habe die halbe Nacht geschrieben und bin doch zu keinem Ende gekommen.
In 3 Stunden geht die Uni los, ich habe mies geschlafen, Schmerzen im Rücken und Groll im Gesicht. Kurz: Miese Laune.
Wenn sich gegen 08.00 Uhr das Dunkel verzieht, wird nichts als Nebel zu sehen sein, die Temperaturen liegen neben meinen Erwartungen im Keller und mein Wasserboiler spinnt mal wieder, was bedeutet, dass ich mich schon jetzt auf eine 12°C kalte Dusche freuen darf.
Letzte Chance? Schönes für Gesicht und Hüfte.
Croissants mit Omas Erdbeermarmelade, mein Lieblings-Chai, den Duft von Apfel-Punsch im Raum, Wärmflasche auf dem Schoß und Chuck & Blair dabei zusehen, wie sie immer neue Gründe finden, keine Chance zu haben. Tragisch. Und genau richtig.


Meine "Mieser-Novembertag" Must Haves: 
1. Apfeltee von Teekanne – nicht süßer Apfel, nicht türkischer Apfel, einfach Apfel!
2. David Rio Chai Mischung "Orca Spice" – dank der lieben Anna bin ich damit immernoch Bestens ausgestattet :)
3. Omas Erdbeermarmelade  zu den frischen Croissants – vom Bäcker an der Ecke
4. Yankee Candle Dufttart "Apple Cider" –  riecht unvergleichlich!
5. Lush Handcreme "Smitten" - riecht nach Mandeln und Marzipan und pflegt klamme Finger wie keine andere
6. Lush Lippenbalm "Honex Trap" –  Honig ums Maul, bei spröden Lippen und nach harten Wortgefechten
7. Meine Norweger-Wrämflasche von Depot – gegen kalte Füße und andere Alltags Wehwehchen

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Folgt ihr mir eigentlich schon bei Facebook? Tumblr? Twitter?

11/11/2012

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS - WEEK 33


So richtig Lust hab ich heute nicht, euch möglichst pathetisch (liegt ja stark im Trend) vorzuphilosophieren, wie meine Woche war.
Lina –  steht heute für: kurzer Name. Kurzer Text. So! 
 
Daumen hoch: für Montagsküchenmomente, Fisch in Tomate, Klavierstunden & schnippische Tage
Daumen runter: für große Sorgen um kleine Hunde, Poisel vor den Pöbel & den ewigen Nahostkonflikt
Gekauft: 400g Milka-Nuss-Schokolade. 2x. Innerhalb von 1 Tag.
Gedacht:
"Apfel + Z"

Gesucht: Den Kassenbon. Ich hätte da was zu Reklamieren. Nur ein paar Mal getragen, schon is der Glitzer ab. Pf.

Hörenswert: Ja. [Silbermond] Echt. [Glasperlenspiel]
Lesenwert: Susas Blog!
Wünschenswert: 2-3 Flaschen Veritaserum
Zitiert: "Make Love, not Mimimi"
Letzte Sünde: zu lange her

"Das Einzige was ich immer wollte, war die Welt." 


Hundewettertage sind Tee, Schal & BB-Cream Tage
"Ich bin ja so ein Mädchen, ich kann essen was ich will, ich nehm einfach nicht zu." Als ob.

Damit du schön und ich gesund & straff bleibe,






11/04/2012

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS - WEEK 32

Es gibt viele Dinge, die mich glücklich machen.
Warmes Popcorn. Die 2. Staffel von Gossip Girl. Ein großartiger Song in Lautstärke 22. Schlussverkauf bei Zara. Sushi-Couch-Sonntage. Ein voller Tank. Vielleicht sogar ne Miu Miu Tasche (Wer weiß das schon? Länger als 3 Minuten durfte ich noch nie eine in meinen Händen halten)
Aber selten fühlt sich etwas so schön an, wie Menschen mit meinem Blog und meinen Bildern zu berühren, die für mich selbst eine große Inspiration sind.
Danke Carrie, für den schönsten Moment in dieser Woche.

Daumen hoch: für "Daumen hoch"-Sprüche
Daumen runter: für billigen Weißwein. Ouch. Kopf. Oh und nasses Herbstlaub. Nochmal Ouch.
Gekauft: Dank Lydia einen ziemlich schmusigen Oxblood Schal

Vermisst:Vermisst zu werden
Hörenswert: Meine Spotify Autumn-Playlist!

Lesenwert: "Mit leerer Bluse spricht man nicht!" Großartiges Buch
Wünschenswert: Mehr Basteltalent. Meine Feinmotorik ist echt das Letzte

Entdeckt: Fantastische Vanille Kipferl. Ich bin jedes Jahr verrückt danach.
Purer Schock: wenn Erinnerungslücken sich mit Flashbacks schließen. "Ich hab nicht wirklich.."
Zitiert: "Geh nicht." Als ob.
Letzte Sünde: war ziemlich gut. Und vielleicht aus Schokolade.



Gutes fürs Herz und für den Magen (Gibt es was Besseres als hübschen Grünen Tee und Erdnusscurry?)
Matschwetter-Herbsttag-IchmussindieBibliothekwillaberlieberKakaoundKekse-Look

Happy Halloween. HA!

Scherben bringen ja bekanntlich Glück. Oder sowas in der Art.


10/30/2012

VERGEBEN, VERGESSEN, VERMISST. [Romanauszug]

 

"Ich war früher so gut darin. Nicht so phänomenal wie Dallas Green im Schreiben monumental erschütternder Songtexte oder Al Pacinos Darbietung als junger Pate - aber ich war gut.
Ich habe meistens nur kurz oder nie geweint. Aus Gewissenbissen, wegen genau diesem Punkt habe ich dann zumindest alibiweise 500ml Cookie Dough Eiscreme gegessen, fettige Pizza geordert und mit legalem Grund viel Wein getrunken.
Das erwünschte Konsumieren von Unmengen von Wein ist sowieso das Beste an jeder Trennung.
Dann habe ich ohne mit der Wimper zu zucken die vögelfreien Wochen des Ex-Freundes erduldet, nur über jede 3. hämische Kommentare abgegeben und nur jede 6. mit einem mitleidigen Blick betitelt.
Ich habe sogar sämtliche der nächtlichen Liebesbekundungen freundlich aber bestimmt zurückgewiesen. Kein fieses Hoffnungen machen. Kein warm halten.
Kannst du dich noch an das eine Mal erinnern, als jener Lebensabschnittsbegleier der Meinung war er müsse unter meinem Fenster bestechlich laut und unglaublich atonal  "With or without you" von U2 singen? Nicht einmal den habe ich unwirsch abgewürgt. Ich habe ihn aussingen lassen, ihm eine Aspirin, einen Bademantel und die Karte vom Taxiunternehmen gereicht, bevor ich ihn bat mich - scheiße nochmal - nie wieder zu belästigen.
Was ich damit sagen will ist: Ich war gut im Trennen.
Ich bin nie durch irgendwelche 7 oder 8 Phasen gegangen. Ich hab eine Entscheidung getroffen. Und dann weitergemacht. Es besser gemacht.
Ich brauchte nie irgendeinen Rückspiegel um mich nochmal und nochmal und nochmal vor lauter Einsamkeit davon zu überzeugen, dass der letzte Fehlgriff nicht doch noch zumindest zu Discountware aufgestiegen ist.
Und wenn nach 2 oder 3 Monaten dann doch mal Einsamkeit oder Wut aufkeimte, dann zog ich los und schrie irgendeine H&M Mitarbeiterin wegen ihrer Inkompetenz zusammen. Damit kann man übrigens nie was falsch machen."

"Hast du den Bademantel eigentlich je wiedergesehen?"

"Darum geht es doch gar nicht. Kannst du dich bitte konzentrieren?!"

"Worum geht es dann?"

"Ich bin urplötzlich schlecht im weitermachen. Ich meine, kann man das verlernen? Ist das nicht wie Fahrrad fahren? Obwohl ich da keine Vergleichsmöglichkeit habe, weil ich es nie konnte – aber was ich eigentlich sagen will: was zur Hölle passiert hier mit mir?
Ich – ich – weine. Ständig. Und zwar nicht, ein paar leise Tränen, die dekorativ über die Wangen laufen, sodass ich mich ans Fenster stellen und eine Interpretation von Kate Hudson abgeben könnte. Nein. Ich sehe dabei eher aus wie Claire Danes in Rome & Juliet. 
Den ganzen Tag fühle ich mich ununterbrochen hundeelend und sobald ich auch nur kurz an ihn denke, bekomme ich zusätzlich noch Bauchschmerzen. 
Ich musste sämtliche meiner Playlists löschen, meinen Filmgeschmack ändern, mir sogar eine neue Lieblingsserie suchen. Wenn Chuck und Blair sich ein Wortgefecht liefern. Wenn Tom betrunken zum Mikro greift. Ein Wort von Jacob Underwood über Love and Crime und ich bin geliefert.
Ich gehe nicht mehr zu Starbucks, esse kein Fast Food mehr, kann keinen Kirschtee mehr sehen. 
Ich habe mein Bett abgezogen, meine Pinnwand leer geräumt, ein neues Parfum gekauft und jedes Outfit verbannt in dem er mich schön fand. Ich habe sogar mein Waschmittel gewechselt. Trotzdem hängt sein Geruch in jedem Raum. Sogar meine Lieblingsbücher zu lesen, bereitet mir schlimmste Übelkeit. Und dafür finde ich ihn echt zum Kotzen!
Ich nehme das Handy 2 Mal die Stunde in die Hand um ihn anzurufen, weil ich gerade etwas Absurdes gelesen oder gesehen habe. Und bevor er rangehen kann, lege ich auf und ignoriere seine Rückrufe. Oder bin kurz vorm Ausflippen, weil er nicht zurückruft.
Glaub mir, würde ich mich selbst hören, ich würde eine Abschiebung nach Conneticut in Erwägung ziehen. Dort könnte ich dann in irgendeinem Kleinstadtvorort mein armseliges Verhalten beim Tanztee oder Gärtnern überdenken und Reifröcke tragen."

"Ziemlich viele Worte für : Ich vermisse dich."

"Was genau vermisse ich denn eigentlich?"

"Nicht was. Du vermisst nicht nur das Wortgefecht. Oder einen endlos langatmigen Kunstlfilm. Oder schlechte Popmusik. Oder glutamathaltiges Essen. Einen gemeinsamen Abend. Deinen Kopf auf seiner Schulter. Irgendein Bild oder ein Telefonat oder vielleicht sogar einen Moment. Dann wäre es einfach. Dann wäre alles wie immer.
Dann könntest du genau so weitermachen, wie du es über die Jahre perfektioniert hast. Dann würden wir jetzt Wein aus Pokal-Gläsern trinken und über den letzten lächerlichen Istagram-Post seiner neusten, geistlosen Eroberung debattieren.
Du wirst nicht schmerzhaft an irgendwelche Szenarien, die du mit jedem hätten erleben können, erinnert.
Du vermisst keine Dinge.
Du vermisst ihn."

"Ich vermisse ihn. Ja. Sehr sogar."

 "Und was machen wir jetzt?"

"Wir könnten es nochmal mit dem Wein versuchen oder?" 







10/29/2012

MY WEEK IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS – WEEK 31

Beschwerde stattgegeben!
Da mein letzter Weekly-Feed nun schon 2 Wochen her ist, gibt's heute mit 15-tägiger Verspätung eine XXl-Version. Gutes Versöhnungsangebot finde ich und hoffe ihr akzeptiert den Deal.

Kurze Zusammenfassung zumindest der letzten Woche?
Geht in einem Satz: 4 Tage habe ich das Bett, 2 Tage die Uni und nur 24 Stunden das Abenteuer gehütet [Immerhin!]
Mein Immunsystem zeigt in diesen Herbst leider ähnlich viel Rückgrat wie Lance Armstrong oder zeternde Mittelmaßmädchen.
Gott sei Dank gibt's nichts, was heißer Apfeltee, stundenlange Sehnsuchtstelefonate, mein bewährter Lieblingsfilm und 2 Familienpackungen Tempo nicht klein kriegen könnten.
Endlosschal und Cashmeremütze werden jetzt wieder nur aus modischen Gründen oder maximal vorbeugend getragen.
Und das Immunsystem? Lebenslang gesperrt. Oder umgezogen. Es fängt neu an hat es gesagt. Und dieses mal wird es nicht wiederkommen. Ganz bestimmt nicht.  Hoffen wir das Beste.


Daumen hoch: Für Rührei. Und Miracoli. Und warmes Wasser. Und Johanniskraut. Oder was sonst so deine Nerven beruhigt.
Daumen runter: Heiße Luft. Leere Worte. Oh und diesen chinesischen Lieferdienst vom Samstag,
Gerade gehört: Nicest Thing von Kate Nash
Diese Woche ersehnt: Den Monatsanfang. Ich bin Student.
Vor einer Sekunde gedacht: "Ich und die Welt, wir können einpacken."
Purer Schock: stand zumindest nicht in mein Gesicht geschrieben.
Letzte Sünde: 50cm pures Fett im Baguette. Es war fabelhaft. Für mich und alle Beteiligten

Zurück in Hamburg. Zurück zur Uni. Zurück zum Herz. Alles mit Leib & Seele.
Haie in der Küche. Eulen auf der Bluse. Wie im Zoo hier.
Hamburger Herbststurmzeit ist Tee & Zimtsternzeit
Beste Schuhe. Bester Song. Beste Zeit. Bestes Gefühl.

Zwei Sonntagsmonster
Montag: Anna und Obstsalat gegen Hals- und Kopfweh
Punsch und Waffelwetter am Samstag. Kann man machen













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