1/31/2012

THERE MUST BE SOMETHING TO WRITE ABOUT

Ich glaube manchmal,
du erwartest, dass ich über dich schreibe,
weil ich es immer tat, wenn ich jemanden vermisste.
Wenn mir jemand fehlte oder es mir das Herz brach.

Manchmal erwarte auch ich fast, ich würde über dich schreiben wollen.
Es würde Gedanken geben, die aus mir heraussprudeln müssten, damit es mir leichter fiele.
Aber da ist nichts, nur Leere.

Ich bin nicht mehr sauer auf dich.
Ich bin nicht mehr enttäuscht von dir.
Ich hoffe, bete, bange nicht um unsere Liebe, Freundschaft.

Ich habs satt.

Und das ist das Einzige was mir Angst macht.
Dass du in mir nichts mehr auslöst als das Wissen, dass alles was noch kommen könnte, genau das sein wird - was ich schon so oft - zu oft - durchgemacht habe.
Beschuldigungen, Verleumdungen, Ignoranz, dann irgendwann dein berühmter Rundumschlag, wenn du meinst austeilen zu müssen, dann Wut, dann Gespräche, Tränen, Versprechen, Vergebung, gebrochene Versprechen, Enttäuschung, erneute Entschuldigungen, Versprechen - irgendwo zwischen all dem, hab ich es verloren. Das Besondere. Das Gefühl. Mein Vertrauen in dich.

Wenn alles was war zählte, müsste ich mich quälen, müsste ich weinen, vermissen.
Ich müsste kämpfen, laufen, mich abstrampeln.
Ich müsste wütend sein.
Und wenn ich mich besonders anstrenge, bin ich es sogar ein bisschen.
Weil du mir soviel kaputt gemacht hast.
Weil du mir gesagt hast, du siehst die Welt mit meinen Augen - und ich dir glaubte.
Weil du mich lächerlich gemacht hast. Und ich mich mit.

Ich erwarte so sehr, ich wollte schreien, so handeln, wie ich es immer tue - deine auferlegte Funkstille durchbrechen, mich melden- weil du es nie tust, zig mal um ein Treffen bitten, mir demütigendste Dinge anhören und am Ende doch vergeben.

Aber ich habs satt.
Und das ist alles, was ich gerade schreiben müsste.

1/30/2012

FRESH FALLEN SNOW

Schon im November beabsichtigte ich, meine frisch erstandene Eisbären-Ausstattung gebührend auszuführen.
Ein Spaziergang bei klirrender Kälte, mit heißem Glühwein und in der Sonne glitzerndem Frost, schwebte mir vor.
Lächerlicherweise hielt die Realität  +8°C und zwitschernde Vögel bereit.
Nach 5 entwürdigenden Minuten zwischen grünem Gras und Joggern in Shorts, blies ich zum Rückzug und verbannte Chapka und Flausch-Handschuhe in die hinterste Ecke des Schrankes.
Pünktlich zu meinen aufkeimenden Frühlingsgefühlen schneite es vergangene Woche gleich 2 Nächte in Hamburg.
Wie schön.
Zumindest für den Eisbären in meinem Schrank, der jetzt doch noch seinen Einsatz bekommt. 

Und okay, ich hatte zwar schon Krokus-Laune und spätestens, nachdem ich letzten Freitag ausrutschte und mir mal wieder den Rücken stauchte, war meine Beziehung zu Frau Holle ebenso angeknackst - aber diesem Geruch von frisch gefallenem Schnee, von klarer, kalter Luft und Tannenzweigen - dazu einem strahlend blauen Himmel, während alles andere märchenhaft bedeckt ist - das ist dann doch irgendwie magisch. 


Chapka - H&M
Mantel - Zara 
Handschuhe - H&M Divided
Jeans - Cheap Monday

1/29/2012

MY WEEK(END) IN A COUPLE OF PICTURES AND THOUGHTS

Seit dem ich die App "Relaxing Melodies" vor ein paar Monaten entdeckt hatte, lass ich mich immer mit dem Geräusch von einem wütendem Sturm und prasselndem Regen wecken.
Ich fand, dies zu hören und dabei im Bett zu liegen, machte es irgendwie spannend und  das Aufstehen zum Abenteuer.

Vor einigen Tagen, las ich bei Formspring, mein Leben – Ich als Person –  sei langweilig geworden.
Mich langweilig zu nennen, farblos, eintönig, festgefahrenoder unspektakulär - war immer eine der schmerzhafttesten Beleidigungen.
Normalerweise lösche ich derartiges Zeug unkommentiert, aber darüber musste ich irgendwie nachdenken.
Lange kein Drama mehr erlebt, das stimmt. 
Vielleicht, weil ich mich vom eigentlichen Drama gelöst habe. Wieder.
Lange kein gebrochenes Herz mehr gehabt.
Lange nicht mehr so klar gesehen, wie im Moment.
Lange nicht mehr so ruhig geschlafen.
Lange nicht mehr soviel Energie und Motivation gehabt.
Aber vor allem - lange nicht mehr so glücklich gewesen.

Natürlich sind da noch Ängste - die liebgewonnenen Begleiter.
Oder Übermut - mein bester Feind.
Aber ich glaube, das was ich gerade fühle, das ist so was wie Glück.
Zufriedenheit.
Wenn das wirklich langweilig macht, bin ich's gern für ein paar Momente.
Es fühlt sich schön an.

Ich lasse mich nicht mehr mit dem Geräusch von tosendem Sturm wecken, sondern im Moment mit Ozeanrauschen.
Bekannt für unendliche Stille, sind aber nicht einmal ruhige Ozeane.

_______________________________________________________________________________ 

Montag: Einkaufstag. Entdeckungstag. Endlich schmeckt es wieder nach Urlaub!
Dienstag: Baby got tattooed again.

Mittwoch: Kakao trinken und Statements um 07:00 setzen.


Donnerstag: Lana  - ich liebe dich! Und sehe gern stundenlang für dein Album an!
Freitag: Wollsockenwetter bei -4°C. PS: Danke lieber Schnee, dass ich auf dir ausrutschen durfte. Unsere Beziehung hat einen echten Knacks bekommen (wie mein Rücken) , das sei gesagt!

Samstag: Eigentlich nur zur Apotheke wollen und doch bei Zara landen: Outfit-Foto und (oben) TOSS or TAKE? Was denkt ihr über den Mantel?

Samstag: Bier und Pizza und Karten kloppen mit den besten Freunden. Muss auch mal sein!

Sonntag: Für die Liebsten steht man gerne um 09:00 Uhr auf und schlägt sich eine Schneise durch den Schnee um Croissants zu holen
Kälte-Survival-Package - falls  jemand daran zweifelt, dass es wirklich kalt ist - siehe oben!



Ich habe irgendwie Gefallen an der Idee gefunden, meinen Wochenabschluss mit ein paar Gedanken zum Sonntag und privaten Random-Pictures zu bestreiten. 
Wie findet ihr diese Art von Postings?
Könnte man zu einer wöchentlichen Rubrik machen, wenn es euch gefällt?

Xoxo Lina

PS: Wer noch mehr Random-Fotos von mir sehen möchte, kann mich via App bei "Instagram" verfolgen. (Lina Mallon)

1/28/2012

1/26/2012

8 WAFFEN GEGEN DEN SPÄTWINTER

Ich hasse den Januar. Er hat keinerlei Highlights.
Während der Februar ja zumindest noch mit dem Valentinstag aufwarten kann und der März mit Magnolien und ersten Frühlingsboten Punkte sammelt, bleibt der Januar, was er eben ist - grau, trist und meistens verschnupft.
Um dem mit Erkältungsviren und Blues-Hormonen nur so gespickten Monat und seinem besten Kumpel Väterchen Frost dennoch den Kampf anzusagen, habe ich 8 knallharte Strategien fürs entwickelt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

1. FRISCHEKICK zum Aufstehen!

Gerade in der dunklen Jahreszeit komme ich noch schwerer als sonst aus dem Bett.
Meine miese Laune vertreibe ich mir seit neustem mit einer morgendlichen Wellness-Dusche.
Haare hochklippen, meine überdimensionale Regenwald-Brause (ich liebe sie!) an, drunter springen und  -  Urlaub riechen! Wie das geht? Mit dem Bodysmoothie Papaya-Physalis von Fa. Oder dem Mango-Duschbad von The Bodyshop. Oder Sweetie Pie von Lush. Keine Grenzen im hauseigenen Spa-Bereich! Alles was nach Strand, Cocktails, Sonne und leckerem Obst riecht, ist willkommen um meine Laune mit ein paar Endorphinen aufzumöbeln.


2. KEINE CHANCE der Winterhaut!

Trockene Heizungsluft, Klimaanlagen, eisiger Wind. Meine Haut kommt mit Winter-Wetter einfach nicht klar.
Egal was ich versuchte, sanfte Peelings, Melk-Fett-Masken, Honig-Ampullen oder Milchbäder - meine Haut blieb störrisch, reagierte mit trockenen Partien oder Unreinheiten.
Jetzt aber, habe ich das erste Mal etwas gefunden, was wirklich hilft und mir das samtig, weiche Gefühl von einem reinen, gepflegten Gesicht zurückgibt.
Die Balea Outdoor Active Tagescreme mit LSF 15. Ich bin begeistert und ganz zart!



3. RAUS! Ab jetzt wird jeder Sonnenstrahl gefeiert

Klare Luft, strahlend blauer Himmel. Okay, die Minusgrade sind nicht zu leugnen, aber bei akutem Sofa-Blues wirkt ein langer Spaziergang mit dem Liebsten oder ein Coffee-Date im Park, wahre Wunder. Eine zusätzliche Jogging-Runde mit der besten Freundin durch den Park bringt die müden Muskeln auf Touren und macht auch den Kopf frei und fit für den Frühling.
Außerdem: Vitamin D pusht das Immunsystem!


4. ZARTBITTER verführt

Dass dunkle Schokolade weniger Zucker hat und damit viel weniger Kalorien, wissen wir! Dass sie aber dank vieler Anti-Oxidantien auch dem Herz-Kreislauf-System helfen, ist neu - 30 Gramm am Tag dürfen mit gutem Gewissen genossen werde. Für alle, denen das zu wenig ist, ein Trick: Zerteilt eure Süßigkeiten in mehrere Teile, so trickst ihr euer Gehirn aus und nascht ganz unbewusst weniger.
Insider: Zartbitter-Schokoladen-Kakao ist eine wahre Geschmacks-Offenbarung und stillt die Schokosucht für Stunden!



5. ENDLICH ausgeruht

Vor dem Schlafen gehen noch schnell Mails, Blogs oder Twitter checken. Ich kenne das. Kein Wunder, dass wir am nächsten Tag unausgeruht und schon beim Aufstehen gestresst sind!
Wer 30 Minuten vor dem Einschlafen alle elektronischen Geräte ausschaltet, weder telefoniert noch TV schaut und ganz bewusst zur Ruhe kommt, schläft nicht nur besser, sondern auch entspannter.



6. LASS KNALLEN! - hier kommt das Strahlen

Triste Umgebungen und verregnete Tage dürsten nach Knaller-Akzenten! Ob Lipgloss (Neue, frische Farben findet ihr im Moment u.a. bei Bobbi Brown!), Tasche oder Hut - Hauptsache satt in der Leuchtkraft.Besonders toll wirds in Kombination. Versucht doch mal zum XXL-Shopper in Pfirsich (gesehen bei H&M), Lippen und Nägel im gleichen Ton.
Übrigens: Knallfarben dürfen auch gegessen werden! Alles an Obst was leuchtet und strahlt, enthält viele Vitamine und pusht unser Wohlbefinden



7. A GRAPEFRUIT A DAY, keeps the Bad Mood away! (Den Doktor übrigens auch)


Ich gebe zu, wenn ich hochmotiviert versuche eine Grapefruit zu verspeisen, halte ich meistens nach 5 Minuten ein völlig zermatscht-deformiertes Stück Zellhaufen in meinen durchnässten, klebrigen Händen und habe eigentlich kaum etwas gegessen. Nicht umsonst findet man unter dem Google-Suchbegriff "Grapefruit essen" unzählige Hits und Anleitungen.
Mit dem Grapefruitlöffel von www.design3000.de, kriege sogar ich die Powerfrucht gefahrenfrei ausgelöffelt.
Und für alle, denen das zu aufwendig ist: nicht entmutigen lassen! Ab damit auf die Saftpresse, denn sauer - macht nicht nur lustig, sondern auch glücklich!


8. AUSZEIT! - selbst die Besten brauchen mal ne Pause

Der Januar ist Prüfungszeit. Weit und breit bleibt kein Kopf ungestresst. In meinem Freundeskreis werden mehr Fast-Food-Artikel konsumiert, als Doug Heffernan in einem Monat verdrücken könnte und freie Zeit ist ein kostbareres Gut geworden als Öl auf dem Weltmarkt.
Frustrierend also, wenn man diese auch noch verplempert. Forscher fanden heraus, dass wir aufgerechnet pro Tag bis zu 3h damit vergeuden, dass wir sinnlos surfen oder abgelenkt sind, weil mir Mails tippen oder das x. Mal unsere Nachrichten checken. Wer sich fokussiert konzentriert, kann also einen großen Batzen Freizeit herausschlagen und so trotz Lerndruck den ein oder anderen freien Abend mit den Mädels genießen.
Noch besser: Wer sich bewusst eine längere Auszeit schafft, lernt besser und motivierter, da er sich nicht nur auf das Ziel freuen, sondern gleichzeit auch den Kopf frei bekommen kann. Doppelter Erfolg!

1/25/2012

SPRING - BREAK!

Frühling ist Einstellungssache.
Schon im November löste ich mich von den gesellschaftliche Zwängen und verlagerte die Adventszeit 3 Wochen vor, um sie im Ergebnis ganze 7 Wochen genießen zu können.

Angeregt vom Vogelgezwitscher, welches mich neuerdings jeden Morgen weckt ( die 2,99€  für Meisenknödel, die ich vor 3 Tagen in einem Anfall geistiger Umnachtung im Rewe investierte – weil sie im Angebot waren – rentieren sich doch noch!), beschloss ich den Kleiderschrank auf Frühling umzurüsten.
Grau, Creme, Kupfer, Rosé, Weinrot und alle anderen Farben, die gut im Schnee – der nie kam – ausgesehen hätten: raus! Dafür Frühlingsfarben rein. 
Was fehlt, ist die Temperatur. Minus 2°C passen nicht zu meiner Einstellung. 
Und sind auch schwer zu leugnen.
Liebes Thermometer, ich wäre dann soweit! Gegen 8°C mehr hätte ich prinzipiell nichts einzuwenden.
Immerhin schreiben wir heute den 25. Januar, quasi sogar nur noch 160 Tage bis zum Sommer, wie die Trainerin des Bodypump Kurses so motivierend durch den Raum brüllt – während ich nebenan in der Lounge meinen Smoothie trinke, den anderen beim Straffen zuschaue und mich gleich ein bisschen fitter fühle. 

Ausgerüstet mit Fake Fur Mantel und reichhaltiger Gesichtscreme (Diese Winterhaut treibt mich noch in den finanziellen Ruin!) lässt es sich aushalten hier in Hamburg. Ich gehe dann jetzt mal den Frühling besuchen und frag ihn, ob er nicht schon früher kommen will um die Schulden seines Kumpels "Sommer" zu begleichen. 

Xoxo eure Lina

PS: Ja, ich bin twittersüchtig - wer mich bei meiner Besessenheit verfolgen und sehen will, was ich sonst so treibe: FOLLOW!



Fake Fur Jacke: Zara
Hose: Zara TRF
Schuhe. Nelly Shoes
Tasche: Vero Moda
Melone: H&M
Lippenstift: Lime Crime -My Beautiful Rocket
Besucht für Lime Crime Lippenstifte Miras wunderschönen Shop: www.amberbeauty.de

JE NE REGRETTE RIEN - EIN BISSCHEN

Gibt es irgendeine Frau, die jemals 100%ig zufrieden mit ihrer Frisur war und keine Sehnsüchte hatte? Ich würde sie gerne kennen lernen.

Ich bin aufgewacht und der Pony war noch da.
Hmm. Ich weiß noch nicht, wie ich das finde.
Die erste Euphorie ist gewichen und jetzt sitze ich da und grüble.
Ich mag keine Menschen, die sich nichts trauen.
Ich mag auch keine Menschen, die Angst vor Veränderungen haben oder sich denen am besten noch verwehren.
Trotzdem.
Irgendwie - ist es schon anders.
6h am Tag, trauere ich meinen langen Haaren hinterher, 5h am Tag, mag ich den Pony, 3h am Tag esse ich.
Ich sehe braver aus, naiver irgendwie - und ich weiß nicht nicht, wie sehr mir das gefällt.
Fakt ist, dass ein Pony weitaus praktischer und einfacher ist, als die langen Strähnen jeden Morgen in eine feine, weiche Welle zu verwandeln, die das Gesicht umrahmt.
Aber schön war sie schon.
Und jetzt sitze ich hier und klicke mich schmachtend durch alle Nicht-Pony Bilder, während ich eigentlich nur darüber lachen kann, denn noch vor 48h saß ich an der gleichen Stelle und klickte mich ebenso sehnsüchtig durch alle archivierten Pony-Bilder.
Es ist genau, wie meine Oma immer sagt: Man will immer das, was man gerade nicht haben kann!

Mein Tee ist fertig - und damit auch meine kleine Pause von meiner eigentlichen Arbeit heute, vorbei.
Wird Zeit, dass ich mich wieder mit etwas anderem beschäftige, als meinen Haaren.

xoxo, eure Lina.

1/24/2012

UNGESCHMINKTES PONYTAIL

Ich machs kurz.
Ja, ich habe jetzt einen Pony.
Nach dem Zähne putzen, musste ich was tun.

Irgendwie war meine Frisur nur noch ein Irrtum, den ich nur mit viel Liebe, Gefühl im Lockenstab und Haarspray für einige Stunden ändern konnte.
Auf den Bildern habt ihr natürlich immer nur die gestylte Variante gesehen - aber im Alltag hing mein herausgewachsener Pony die meiste Zeit strähnig und uninspiriert an den Seiten meines Gesichts herunter.
Als Schnipp-Schnapp Spaghettis ab.
Es war keine leichte Entscheidung
Am Ende stand ich vorm Spiegel, habe 2h hin und her gekämmt und es dann doch getan.
Und ja, ich habe mich auf 1232503495 "Vorher sah's viiiiiel besser aus!"– Posts eingestellt.
Aber lasst euch gesagt sein: Ich mag es! Flechtfrisuren klappen trotzdem prima und auch meine geliebte Wellen sehen mit Pony immernoch toll us.
Öfter mal was trauen, denn - es wächst ja wieder ;)

Endlich sieht mein Ponytail nicht mehr aus, wie "a Fairytail gone bad"


1/23/2012

FRINGESPIRATION

Ich sitze mit gefesselten Händen auf meinem Bett und lenke mich mit Milka-Knister-Schokolade ab.
Die Schere liegt auf dem Schreibtisch - 3 Meter entfernt.
Ich habe wieder diese Laune, die einen einfach so überkommt, völlig kopflos macht und dann meistens kreuzunglücklich zurücklässt.

Haarschneidelaune.
Ich will einen Pony.

Komisch, dass sie mich nicht schon vor 2 Monaten heimgesucht hat.
Normalerweise ist darauf Verlass, dass der Drang an meinen Haaren rumzuschnippeln, sich immer dann ins Unermessliche steigert, wenn ich den Pony - der natürlich gerade mal wieder herauswächst - auf eine vertretbare Länge gezüchtet habe, die einen Mittelscheitel wieder zulässt, ohne dabei auszusehen, wie Billy Ray Cirus.

Ich kann endlich wieder Ponytails ohne Haarnadeln machen.
Flechtfrisuren ohne herausstehende Enden
Sanfte Wellen, ala Blake Lively.
Oder den Sleek-Look wie Jennifer Anniston.
Und jetzt das.


Ich habe Haarschneidelaune.
Ich will einen Zoey-Alexis-Anne-Pony.
Sofort. Irgendwie.

Statt an mir herumzuschnippeln, wälze ich Inspirationsquellen und kann mich einfach nicht entscheiden.
Pony - yes or no?

More FRINGEspiration on my Tumbler 




RANDOM WEEKEND

Kreischend fallen wir uns in die Arme, als hätten wir uns Jahre nicht gesehen.
Strahlen, hüpfen und wollen uns gar nicht mehr loslassen.
Lachen. Anschauen. Nochmal von vorne.

Würde ich uns gerade am Bahnhof sehen - ich könnte uns nicht leiden.
Ich würde mich an dem Pärchen, dass den kompletten Weg versperrt vorbeizwängen und zu dir sagen, dass man "es ja auch übertreiben kann!"
Wir übertreiben es gerade. Von ganzen Herzen.

Ich hab mich auf dieses Wochenende gefreut wie Lorelai Gilmore auf den ersten Schnee.
Ich hab Pläne mit dir geschmiedet und konnte vor lauter Vorfreude nicht einschlafen.
Soviel hatten wir vor.

Am Ende landeten wir bei Regenwetter mit Schogetten, Chips, Sekt, Pizza und den Lieblingsjungs auf dem Sofa und entspannten.
Wir schauten gute Filme, blätterten uns durch Zeitschriften, kuschelten, hatten Spaß an BlogTV, gingen ausgiebig brunchen und shoppten uns ein bisschen durch die Innenstadt.
Cocooning statt Action.
Soul-Vacation. Runterkommen.
Musste auch mal sein – und war genau das Richtige.

Kein einziges gutes Foto haben wir am Ende geknipst. Egal. Die Speicherkarte im Herzen ist trotzdem voll. 

[Die folgenden Bilder kennen die meisten, die mir bei Twitter folgen, sicher schon, aber egal :) ]

PS: Ich habe übrigens mein Tumblr, das ich die letzten 3-4 Monate schwer vernachlässigte, wiederbelebt. 
Folgt mir doch gern auch dort! 
Der Link befindet sich, genau wie der zu Twitter oder Lookbook, in der Menüleiste.







1/22/2012

LITTLE MORE GLITTER

Ich bin kein Silber-Typ.
Alles was in meinem Textil-Besitz funkelt, das ist Gold, Rosé, Bronze oder vielleicht auch mal Perlmutt - aber Silber, das ist irgendwie nur was für für Mercedes-Fahrer und Zweitplatzierte.
Eine Ausnahme ist meine geliebte Schuppen-Jacke, mein Allround-Aufwerter für langweilige Alltags-Outfits oder triste Regentage.
Jeans, Tank - Jacke drüber - Ärmel hochkremplen und ran an den Tag.

In diesem Sinne: Habt einen wunderschönen Sonntag ihr Lieben!
Ich versuche es jetzt mit einem guten Brunch und einem ganz großen Milchkaffee.
Die Nacht war einfach zu kurz.

Jacke: H&M
Hose: Cheap Monday
Kette: Urban Outfitters
Ring: H&M

1/21/2012

HEUTE BLOGTV 20:00 Uhr

BlogTV mit mir u Saskia (tanzend im Minenfeld) geht heute doch 20:00 Uhr statt 19:00 Uhr los! Wer mitchatten möchte, muss sich anmelden (das ist kostenlos und geht ganz schnell) alle anderen können natürlich trotzdem zuschauen! Wir freuen uns auf euch und eure Fragen!
Ihr erreicht uns dann ab 20:00 Uhr unter
 http://de.blogtv.com/people/linamallon
Xoxo Lina

1/19/2012

WHATS IN MY BAG

Es gibt diese Theorie, dass man in der Handtasche einer jeden Frau - leerte man sie aus - 2 Dinge auf jeden Fall finden würde: Aspirin und Tampons.

Dem wollte ich auf den Grund gehen und kippte spontan meinen Tascheninhalt auf den Fußboden.

Bestätigen konnte ich die These nur zu 50% - wurde dafür aber einem anderen Klischee gerecht:
Ich schleppe einfach zu viel Zeug mit mir rum. Nur die Hälfte der Dinge, die sich dann am Ende tatsächlich in meiner Tasche befanden, hätte ich auch darin vermutet.
Aber seht selbst, vom Uhrzeigersinn ausgehen, haben wir da:

1. Nivea Mini-Deo, welches ich irgendwie ewig nicht gesehen habe
2. Meine geliebte Loccitaine Handcreme
3. Meine Portemonnaie von Karren Millen
4. Meinen Schlüsselbund inklusive Erinnerungsanhänger aus London und der MBFW 2011
5. Meinen Jahresplaner von Paperpblank im Edgar A. Poe – Design
6. Meinen Love,Love,Love-Taschenspiegel von Asseccoirzie
7. Ein verschollenes Stück Toblerone
8. Ein verwasites Zopfgummi und Haarklemmen, die mir aber immer guten Dienst tun, wenn ich sie doch mal brauche, denn ich kann sicher sein: DAS hab ich immer irgendwie dabei ;)
9. Das Buch "Furchtbar lieb", welches ich im Moment lese
10.Wunderkerzen?!
11. Dove Bodylotion – die kann ich erklären, vor dem Post, war ich im DM :)
12. Handschuhe
13. Mein Handy
14. Mein Parfum – das habe ich sonst nie dabei, an diesem Tag brauchte ich aber den Flakon
15. Mein Butter London – Nagellack - ebenfalls frisch gekauft
16. MAC Ravishing – DER Alltagslippenstift für mich
17. Meinen Lieblingskulli
18. Ha! Da haben wirs: Aspirin
19. Kaugummis

Die 20 kriege ich als noch nicht voll – zur Freude meiner Schulter.
Xoxo, eure Lina

PS: Folgt mir doch auch bei Twitter oder schaut mal bei Lookbook vorbei, da bin ich seit Neustem auch. Oben in der Menüleiste, findet ihr die direkten Links dazu - genau wie meine neue Infoseite, auf der ihr häufig gestellte Fragen ganz bequem nachlesen könnt.

 

1/18/2012

STELL DIR VOR, ES IST FASHION WEEK UND ICH GEH NICHT HIN

Heute Hamburg, morgen Berlin - nicht.
Mag sein, dass ich auf meine Gesundheit pfeifen und zur Fashion Week fahren sollte - aber ich kann nicht.

Seit 2010 findet die erste MBFW ohne mich statt – und ich muss behaupten, es fehlt mir.
Die Spannung, die Kulisse, der Rummel, der Trubel, der gesteigerte Coke-Light Konsum, weil es nirgends etwas anderes gibt, die Tweets und überall diese Spezies Blogger (von der ich mich doch gekonnt distanzieren möchte), die vor den Hallen um Karten bettelt und versucht durch ein möglichst auffälliges Outfit, großes Modeverständnis zu bekunden.
Berlin befindet sich 6 Tage im Ausnahme-Wahnsinn und ich bin jedes Mal so gern dabei.

Was also macht eine Frau die deprimiert und unterzuckert ist?
Sie geht Cupcakes essen.
Und Kaffee trinken.
Was mir bleibt, ist Twitter.
Und meine liebste Freundin Jessi, mit der ich jedes Grau in ein Waldgrün verwandeln kann.
Und der Double-Chocolate-Oreo Cupcake von Happy Kappy.
Sowieso.

Ich möchte euch übrigens für die vielen, vielen Mails, Glückwünsche und Comments danken.
ich komme wirklich kaum hinterher, sie alle zu beantworten, aber ich hoffe, ich werde niemanden vergessen.

Danke auch, für da viele Lob, zum neuen Design! 
Ich bin damit voll und ganz zufrieden und glücklich, dass es euch auch gefällt!
Wie ihr seht, könnt ihr mich über die Menüleiste jetzt auch bei Twitter, Formspring& Co, mit nur einem Klick erreichen. Schaut doch mal vorbei, gerade bei Twitter bin ich mit dem neuen Handy gleich viel aktiver und werde es in den nächsten Tagen noch werden :)

Xoxo Lina



1/17/2012

ABOUT BLUE BLAKE

Blake Lively machts vor und ich kann nicht anders, als zu adaptieren.
Kobaltblau zu Gold , verfeinert mit einer Prise Colour-Blocking-Lipstick in kühlem, matten Pink – hier in der Farbe "Pink Pidgeon" von MAC.

Genau das Richtige für einen kurzen Serena-inspirierten Walk durch die Innenstadt, um mir die Cupcakes meiner Vertrauens zu besorgen und eine Flasche meines obligatorischen Gossip-Girl Prosecco, den ich genieße, wenn ich mir die 11. Folge der 5. Staffel anschaue.

xoxo Lina


Hose: Topshop, London UK
Bluse: Monki
Handschuhe: Primark, London UK
Tasche: H&M

1/16/2012

FASHIONWEEK - MY ARTICLE @ GALA

Ich stehe am Hamburger Hauptbahnhof.
In meinem Gesicht kribbelt es.
Schon ein bisschen erfürchtig halte ich sie in den Händen.
Die Gala.
Mit meinen beiden Doppelseiten.
Meine ersten Doppelseiten in einem nationalen Magazin.
Ganz dick steht dort REDAKTION - und dann mein Name.

Noch bis Donnerstag könnt ihr die Gala mit der Ausgabe #3 am Kiosk erhalten und lesen, was ich zur Fashion Week und Deutschlands Designhoffnungen zu sagen habe.
Denn darum geht es in diesem Artikel, den ich zusammen mit Sebastian Stein geschrieben habe.
Ich bin stolz. Das erste Mal in meinem Leben, glaube ich sogar.
Und alle die gesagt haben, ich schaff es nicht, ich wäre nicht gut genug, ich krieg den Job nie, ich solle lieber Lehrerin werden und ein solides Leben anstreben, anstatt Träumen hinterherzurennen : LEST DAS!

Wenn man etwas von ganzem Herzen möchte, können einen eben doch nur die eigenen Ängste aufhalten!
Und mit dem Wissen mach ich weiter - für die nächste Doppelseite

THEY CALL IT JANUARY

Sonntagmorgen – und in Hamburg scheint die Sonne.
Wenn ich einatme, dann riecht es frisch und klar.
Es riecht nach Bilderbuchwinter.
Und fühlt sich trotzdem nach Frühling an.
Denn irgendwie stört sich niemand daran, dass es die erste frostige Nacht des Jahres war, dass es plötzlich doch noch einmal kalt wird.
Im Park vor unserer Haustür, toben Hunde neben trainierenden Footballern.
Kinder machen sich am Eis auf dem kleinen Teich zu schaffen und werden von ihren Eltern beobachtet. Fast jede Bank ist besetzt und sogar das große Schachfeld wird bespielt.
Ich kann gar nicht anders, als den Nachmittag mit einem heißen Kaffee im Park zu verbringen.
Als ich wieder zu Hause ankomme, habe ich sogar ein paar Sommersprossen im Gesicht.















Lina Mallon. Powered by Blogger.