11/30/2011

KUPFER



Ich habe mir bereits etwa 17 mal die Haare radikal umgefärbt, 6 mal aus modischen Gründen, 2 mal schreibe ich der Rettung einer widerum verpfuschten Farbaktion der ersten 6 mal zu und die restlichen Male DEM Grund der Haarveränderung: einer Trennung, einer Schieflage oder schlicht - einem Neuanfang.
Der oberflächliche Betrachter mag jetzt denken, selbst Serena van der Woodsen sollte mehr emotionale Stabilität zugesprochen werden, als einer Frau, die Lebensentscheidungen mit Wasserstoffperoxid und künstlichen Pigmenten unterstreicht - und obwohl ich ihm zu einem gewissen Grad Recht geben möchte - komme ich nicht umhin ihm zu sagen: es ist gar nicht so sehr die Farbe an sich. Es ist der ungewohnte Blick in den Spiegel.
Es geht darum etwas Reines, etwas Neues und Unbehaftetes an sich zu haben.

 Schon als Kinder greifen wir, wenn wir uns vermalen lieber zu einem neuen Blatt, anstatt den Makel zu aktzeptieren und weiterhin unsere Energie in dieses Bunstiftgemälde zu stecken. Wer kann - fängt neu an, und wer genug Papier hat, kann hundert mal neu anfangen, ohne darüber nachdenken zu müssen.
Je älter wir werden, desto schwie
riger wird es - neu anzufangen. Eine Haarfrisur hilft wie ein Pflaster, je schlimmer der Schmerz, desto größer muss das Pflaster sein. Eine Schaumtönung bei verpatzten Klausuren - Intensiv-Tönungen bei Seinskrisen. Aber jedes Pflaster verdeckt nur, was wirklich heilen muss. Die Blätter die wir neu anfangen können, werden je älter wir werden weniger und irgendwann sind sie ganz aufgebraucht. Wir können den Schmerz nicht mehr einfach zerknüllen oder wegfärben, nicht einfach so die Seiten herausreißen und ein völlig neues Kapitel anfangen, weil noch genug Platz übrig ist. Irgenwann muss man sich ihm stellen - oder - ihn ignorieren?
Aber es gibt auch den anderen, den man nicht ignorieren kann. Einen so heftigenSchmerz, der alles andere verdrängt. Der die ganze Welt in sich grau und taub werden lässt, sodass nichts anderes mehr wargenommen wird, außer wie weh es tut. Wie wir mit unserem Schmerz umgehen, liegt an uns. Betäuben. Radieren. Löschen. Einfach so oft Apfel-Z drücken bis es vielleicht auch irgendwann non-virtuell funktioniert. Neue Datei, egal welches Format, egal welche Einstellungen, doch einfach nur NEU! Ohne Erfolg. Denn Schmerz, echter Schmerz, lässt sich nicht irgendwo in irgendeinem Eisfach verbannen, wie eine Telefonrechnung. Er ist immer  - irgendwo - da und bingt uns so dazu uns wie Idioten zu benehmen. Es gibt kein Rezept, keine einfache Lösung. 

Wir müssen uns unseren Schmerzen stellen. Denn das Leben - bringt ständig neuen Schmerz-

Und igendwann, ist es dann am 28.11.2011 genau 23:30 Uhr.
Ich bin auf der Autobahn. Ich komme vom Friseur.
Nur sind meine Haare nicht "neu", musste ich sie nicht radikal färben oder schneiden.
Ich habe sie nur intensivieren lassen. Weil ich das, wofür sie stehen, noch intensiver wahrnehmen will.
Den Neunfang, den letzen, den ich gemacht habe.
Den, den ich nicht versaut habe, den den ich nicht überfärben muss.
Ich brauche kein neues Blatt.
Ich male jetzt aus.

PS: Ein besseres Haar-Foto habe ich leider noch nicht, ich habs das hier heute Morgen schnell vor der Arbeit gemacht :)

11/27/2011

KEEP GOING

Würde ich meinem 17-jährigen Ich erzählen, dass ich gerade glücklich bin - ich glaube, es würde mich auslachen.
Aber so ist es.
Hier, zwischen all den brennenden Kerzen, mit einer großen Pizza auf dem Couchtisch, angekuschelt an den Mann den ich liebe - bin ich zufrieden.
Für den Moment.
Ich bin sicher nicht bereit zu rasten, aber ichhabe ein kleines Bisschen Ruhe gefunden.
Es hat sich viel verändert, in den letzten 5 Jahren.
Ich habe mich verändert. Und ich bin froh darüber.
Ich bin nicht stolz auf den Menschen, der ich vor 5 Jahren war, aber ich schäme mich auch nicht dafür.
Ich habe Fehler gemacht - wie alle anderen auch.
Aber irgendwann, da habe ich sie bereinigt, habe mich den Konsequenzen gestellt und irgendwo dazwischen angefangen - mich selbst zu finden.
Es ist schwer - etwas zu verändern - sich zu ändern.
Aber noch schwerer ist es für jene, die nie im Stande sein könnten, die die Kraft oder das Rückgrat hätten sich zu ändern - anzuerkennen - wenn ein anderer es tat.
Lieber behaupten sie, man sei ein Heuchler oder ein Lügner, als dass sie eingestehen würden, dass - während jemand seinen wirklichen Weg fand, sie nur auf der Stelle traten.

Meine Freundschaften -sie sind keine Lügen oder ein Schauspiel - sie sind eine Reise, eine Herausforderung, manchmal auch eine Prüfung und gerade das macht sie für mich so intensiv.

Mein Leben - ist keine Hülle - es ist aufregend, belebend und manchmal auch erschöpfend.

Und ich - ich bin ich selbst geblieben. Ich habe nur aus der Version die ich mal war - versucht jeden Tag, eine bessere zu machen.
Man kann mir nun also vorwerfen ich sei nicht mehr die, die ich mal war - oder - ich würde mich nie ändern.
In beiden Fällen - liegt man falsch.

Ich habe losgelassen, was mich belastete.
Ich habe eingestanden und verarbeitet, was mich verbitterte
Ich bin den schweren Weg gegangen, dem, bei dem man nicht nur unter den Teppich kehrt und verdrängt, sondern das Bündel langsam und einzeln abarbeiten muss.
Wenn man durch so etwas wie die Hölle geht - dann sollte man vor allem eins tun: weitergehen.
Es wird leichter.
Es wird heller.
Und wenn man dann durch seine eigenen Untiefen gegangen ist, sich Abgründen und Ängsten gestellt hat, dann kann es auch schön werden.
Und genau darum - bin ich sicher nicht angekommen und auch ganz sicher nicht perfekt - aber zufrieden.


11/26/2011

LET IT SNOW - PLEASE

Es sind 3°C.
Es ist kurz vor Mitternacht.
Ich stehe unter einer Laterne, starre in den Himmel und bete, dass es endlich noch 4 Grad kälter wird und schneit.
Keine Ahnung wie lange ich das schon mache, jedenfalls sind meine Füße eiskalt und ich spüre meine Fingerspitzen nicht mehr.
Und trotzdem - es schneit einfach nicht.
Das einzige was mir das Gefühl von einem Winterwunder gibt, ist mein kondensierender Atem und die glitzernden Lichter des Weihnachtsmarktes, die ich aus der Ferne erahnen kann.
Gibt es so etwas wie einen Schneetanz?
Und stimmt es, dass man ihn riechen kann - den Schnee?
Ich jedenfalls, rieche nichts.
Es bleibt mir nichts weiter übrig, als trotzdem mein Schneehasen-Outfit anzuziehen und den weißem Flocken so zu zeigen, dass sie sehnlichst hier unten erwartet werden.

11/23/2011

MEOW!

"Maybe some women aren't meant to be tamed - especially not by some stranger running by"


























































Ich will gekrault werden. Suche Nähe. Bin anschmiegsam. Ich brauche Freiraum. Brauche mich - nicht dich. Ich kratze und fauche ungeahnt, fahre engagiert die Krallen aus. Ich bin unabhängig und undressierbar. Vielleicht mag ich dich, aber du musst mich Bitten. Besänftigen. Locken.
Sonst laufe ich weiter.  Ich bleibe nicht lange, wenn ich nicht geschätzt werde. Wenn ich mich langweile. Wenn du mich ankettest. Du holst mich nur ein, wenn du mir Platz gibst.
Aber vielleicht mag ich dich. Wenn du nicht mehr willst, dann will ich dich wieder.



11/20/2011

GLITZER

Man kennt sie aus bedeutenden Weihnachtsfilmen.
Vom Rockefeller Center in New York.
Aus Erzählungen und von großartigen Bildern.
Und es ist wahr. Eine Eisbahn - mit bunten Lichtern und Filmmusik im Hintergrund, Hand in Hand mit dem Menschen den man liebt übers Eis zu gleiten - das ist irgendwie magisch.


"there's nothing better than a good friend, except a good friend with chocolate.

Bei Temperaturen unter 10°C werde ich zum Schoko-Charlie.
Die Kerzen anzünden, die beste Freundin am Telefon, den Glögg in der anderen Hand und zwischendurch 
ganz ganz viele Schokolade.
Ob in flüssiger Form, am Stil in der heißen Milch oder ganz traditionell in der Tafel.
Hauptsache keine Milka. Die persönlich, verachte ich, weil sie mich langweilt.
Ich stehe auf ausgeflippte Schokolade
und stelle euch daher meine 3 MUST TRY's vor:

Lindt Blaubeer-Lavendel Schokolade schmeckt herrlich herb und schmilzt zart auf der Zunge, bis man den fruhtigen Kern knackt, der sehr lecker nach Blaubeere schmeckt und nur einen ganz feinen unaufdringlichen Hauch Lavendel beinhaltet. Ein Traum!

Die Heilemann Wintersinfonie ist etwas für echte Weihnachtskinder.
Sie weckt in mir Erinnerungen an die Weihnachtszeit, in der ich mit meinem Opi auf der Treppe vor dem Haus Schneeflocken gefangen habe, während meine Omi drin Apfelsinen gepellt hat und die Adventkerzen brannten.
Sie schmeckt nach Zimt, einem Hauch Orange und den unverzichtbaren Weihnachtsgewürzen.

Besonders angetan hat es mir seit einigen Wochen die Meersalzschokolade von Heilemann.
Zartschmelzend und mit cremiger Textur, schmeckt sie wie eine opulente Vollmichschokolade, überrascht aber immer wieder mit kleinen würzigen Aromen zwischendurch.

Ich habe noch einige weitere Sorten auf meinem Zettel, die ich unbedingt testen möchte, falls ihr noch eine Sorte kennt, die ich wiederum kennen MUSS - her damit, ich hab gehört die Temperaturen bleiben in den nächsten Wochen unter der magischen 10°C Marke :)







11/18/2011

AUSGELÖSCHT

Es gibt einen Grund, wieso die Wenigsten es schaffen, sich in Würde und Ehre voneinander zu verabschieden.
Es ist schwer.
Es tut weh.
Es geht nur sehr langsam.
Immer wieder kommt man zurück zu dem, was man vergessen sollte.
Immer wieder nimmt man den Weg in die falsche Richtung.
Versucht sich zu entlieben, aber würde so gern neu anfangen.
Viel zu oft trifft man geführt von Impulsen und leidenschaftlichen Emotionen falsche Entscheidungen.
Wird aus der Bahn geworfen und läuft Gefahr auszubluten.

Ich war trotzdem bereit diesen Weg zu gehen.
Für dich.
Für uns.
Weil wir es verdient hatten.

Aber heute hast du mir diese Bürde abgenommen.
Hast du alle Brücken gekappt und mir die Spuren vorgeschrieben auf denen du schon lange deinen Weg suchst.


"Es ist einfacher weiterzumachen, wenn man einen Grund hat den anderen zu hassen. Alles andere würde uns nur zerstören"

Waren so ziemlich deine letzten Worte.
Und sind heute Wahrheit geworden.
Wenn ersteinmal der Abschaum an der Oberfläche erscheint und jeden Quadratzentimeter verseucht, dann wird Vergessen ganz einfach.
Weil damit nicht nur die Liebe und der Respekt, sondern auch jede Realität, der Pest weicht.

Du hast mich die Liebe deines Lebens genannt.
Die, für die du alles aufgeben würdest.
Die Eine.
Die Einzige, die dich wirklich kennen durfte, so wie dich nie wieder jemand kennen soll.
Du hast gesagt jemanden mich gibt es nur einmal auf der Welt.
Du hast gesagt, dass du niemanden kennst, der sich so um die Menschen sorgt, ganz gleich ob sie es auch verdient haben.
Du hast gesagt, dass uns etwas verbindet, was niemals enden wird.
Du hast gesagt ich bin die Einzige die dich lesen kann und dass du immer wieder geschockt bist, wie gut ich dich kenne.
Du sagtest, dass du wenn du könntest dein Leben lang auf mich warten würdest.

Und jetzt?
Jetzt verhöhnst du mich, verachtest mich und verleugnest jede meiner guten Eigenschaften.
Du machst mich zu einem Monster.
Du verrätst mich. Und Uns. Alles, was da je war.
Bist so getrieben und gehetzt von dem was da in dir wütet, dass du wirst wie jene, die du sonst mit aller Kraft vertreiben wolltest.

Glaub mir, nach den letzten 365 Tagen in denen ich dich vermisst und mich nie vor dir verschlossen hatte, habe ich sicher auch einige dunkle Gedanken in mir und viele gute oder auch schlechte Gründe um dich wirklich zu verabscheuen.

Aber es gibt da etwas in mir, dass mich davor bewahrt. Zum Glück.
So kann ich weiter ich selbst bleiben,mir treu, in den Spiegel schauen, an mir festhalten - und werde nicht zu einer zerfressenen Hülle  - so wie du es bist.
Sicher, ich habe Schmerzen und es tut viel zu oft weh, wo jene die abgestumpft sind, nichtmal einen Stich bemerken würden.
Aber ich liebe. Ich lebe.
Und dafür brauch ich keine 43 Gläser Wein.
Für mich gibt es mehr als nur Schwarz und Weiß.
Viele Arte von Liebe.
Nicht nur diese Eine.

Vielleicht ist es wahr. Vielleicht liebst du mich zu sehr, als dass du mich nicht hassen könntest, weil ich dich nicht genug  - oder zu viel - liebte.

Vielleicht ist es wahr, dass es dich zerreißt, dass ich die Dinge weiß, die du nie aussprechen würdest.

Ich hatte nur nicht erwartet, dass du so ein unbedeutender Feigling bist.
Nicht einmal im Stande Gefühle zu leben, sondern nur Filme und Schauspiele, produziert von Verleugnung, Unsicherheit und Unfähigkeit.
Großes Kino.
Ich hatte nicht geglaubt, dass du so schwach bist.
Aber danke, dass du es mir so leicht machst.
Jetzt.
Wo nur noch Dreck übrig ist.








REINDEERYUMYUM



Ich bin echt kein Joghurtmädchen.
Saure Milch mit viel Zucker und Emulgatoren? Nee, da gibts Besseres.
Aber sobald Väterchen Frost mich zum ersten Mal im jahr geküsst hat, kann ich nicht an den Rentier-Joghurt-Ecken vorbeigehen - genau wie an dem Schneemankäse, der Tannenbaummortadella und dem Adventspunsch.
Bei mir kommt Weihnachten nicht nur in die Wohnung sondern auch auf den Tisch.
Sowohl der Rentierjoghurt als auch die Wintergrütze schmecken im dicken Plaid eingewickelt während der Homekamin knistert einfach unvergleichlich.
Suchtfaktor: höher als Neuschnee
Apropos .. wo bleibt der? Laut deutschem Wetterdienst, hätte es heute längst schneien sollen. 

Ich möchte mich übrigens von ganzem Herzen für eure süßen Worte zu meiner Deko bedanken, ich werde jedem Einzelnen noch antworten - versprochen :) 



11/15/2011

FAIRYTALE - KIND OF

Das hier - nimmt mir niemand.
Egal wieviele versuchen es zu zertrampeln.
Mich zu verängstigen.
Mir das Zuhause-Gefühl aus dem Zuhause zu treiben.
Mich in die Ecke drängen wollen oder einfach nur einschüchtern.
Bis ich mich fremd fühle, unvollständig und zerrissen.
Ich bin stärker.
Ich breche nicht mehr zusammen und bettle um Hilfe.
Ich weine nicht mehr über Unglücke, die ich nicht abwenden kann.
Ich stehe sie durch.
Denn ich habe Rückenwind. Den stärksten den ich haben könnte -  zusammengeweht aus der Kräften Familie, Liebe und inniger Freundschaft.
Ihr mögt mich manchmal 2 Schritte zurückzwingen, damit ich kurz mein Gesicht abwende, den Kopf senke, durchatme und  - Anlauf nehme.
Ich höre nicht auf bedingungslos glücklich zu sein.
Schon gar nicht wegen euch.
Das hier alles - nimmt mir niemand.

































Die Bilder zeigen auf vielfachen Wunsch nur einen kleinen Einblick in mein eigens gezaubertes Winterwonderland für die frostige Schnee- & Adventszeit. Noch habe ich erst angefangen zu dekorieren und bin noch nicht fertig und werde sicher noch mindestens 10x umstelleb, bis alles perfekt ist, aber wenn ich fertig bin dann .. mal schauen .. gibts vielleicht auch ein paar Bilder von den anderen Räumen die eher unter dem Motto Cocooning und Purismus stehen, während ich diesem hier das Schnee-Thema zugeschrieben habe.

TREASURED

Sonntag 11.00 Uhr
Ich stecke in Omas Schatztruhe - oder einfach irgendwo dazwischen.
Es ist Winterflohmarkt in den Messehallen.
Das heißt stöbern, schauen, staunen und wiedererkennen.
Mit dem Liebsten nach Kindheitserinnerungen suchen und einfach abtauchen.
Gefunden habe ich wunderschöne Hirsch-Anhänger und eine traumhafte Pyramide, so wie sie schon früher immer bei uns zu Hause zur Adventszeit stand, nach Holz gerochen hat und nach Apfelsinen - auf jeden Fall aber nach Geborgenheit.








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11/14/2011

ANNY





Model: Anny my Heart
Visa: Sarah
Kamera: Canon 50d, 50mm 1,8
Foto & Bea: me

1000 x Danke an euch, ich liebe die Bilder jeden Tag aufs Neue.

11/10/2011

FALL AGAIN

Das Komische ist wohl, dass ich den Herbst nie mochte. 
Kälte.
Nebel.
Nässe.
Traurig leere Bäume in den Alleen, die sonst vom Grün besäumt waren.

Ich habe nie etwas Gutes im Herbst erlebt. Und in jedem Herbst musste ich mich bisher einer ungewollten Herausforderung stellen.

Dieses Jahr ist es wohl die - dich gehen zu lassen. Vollkommen.
Zu vergessen, was ich vor einem Jahr fühlte. 
Vor allem wohl dich und unsere ganze gemeinsame Zeit nicht mehr zu vermissen.

Nichts mehr zu fühlen, wenn ich wieder an dich erinnert werde - und endlich - nicht mehr an dich erinnert zu werden.

Es ist der erste Herbst, den ich wie im Bilderbuch erlebe.
Mit Gold an den Zweigen und mit unvergleichlichen Stürmen

Das Komische ist wohl, dass ich diesen Herbst, wirklich mag.








11/09/2011

BLOGINTERVIEW

Carrie - ich liebe dich.
Das habe ich gedacht, als ich jede Zeile des Interviews, welches wir zusammen geführt haben, im Anschluss bzw. Vorspann dieses Posts, nochmal gelesen habe.
Sie ist meine Lieblingsbloggerin. Sie ist vielleicht auch eins meiner Lieblingsmädchen - definitiv meine liebste Haar-Schwester, weil sie bei mir im Kopf das Gefühl für Glück, Lebensfreude, Modesucht, blauen Himmel und Feuermähnen anknipst.
Weil sie mich mitreißt.
Ihr Lachen eines der Schönsten ist, dass ich kenne - und der Verdacht besteht, dass  man uns bei der Geburts trennte - irgendwie.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim folgenden Interview, lernt Carrie ein bisschen besser kennen und schaut auf ihrem fantastischen Blog vorbei.
Dort wird übrigens in einigen Tagen dann auch mein Antwortinterview zu lesen sein - aber jetzt: Genießt erst einmal - ein Stückchen von Carries Welt - <3

       CARRIE'S BLOG.
       Foto: Felix Rachor 



#1
Es ist wahrscheinliche die Standardfrage unter den Bloggern aber - was fasziniert dich am bloggen?
ich denke es ist das Phänomen, dass sich wirklich Menschen finden, die sich dafür interessieren was ich schreibe. obwohl ich ein ganz gewöhnliches und normales Mädchen bin, geben mir meine Leser das Gefühl, als wäre ich viel mehr wert. und das fühlt sich schön an. wenn der Rest im leben mal nicht läuft muntern einen die Kommentare direkt wieder auf. und dafür lohnt es sich doch immer sich wieder einen neuen Post aus den Fingern zu ziehen.

#2
Wie reagieren deine Familie und Freunde, vielleicht auch Mitschüler darauf, dass du bloggst?
Familie anfangs grenzwertig, für meinen Freund war es mehr als unverständlich. mittlerweile stehen sie alle hinter mit und finden es gut, was ich mache. Mitschüler ist ein anderes Thema. ich denke viele verstehen den Sinn hinter einem blog nicht und versuchen diesen auch gar nicht zu finden. ihnen reicht dann das lästern - kommt bei meinen Mitschülern leider auch vor.

#3
Inspiration zum leben, lieben, stylen und schreiben, gibt es überall, wenn man nur gut genug hinsieht, wo findest du deine - und - hast du Vorbilder?
hui, das ist schwer. meistens sind es Geistesblitze, die auftreten, wenn ich abends im Bett liege. dann versuche ich es mir bis zum morgen zu merken und probiere es aus. oft muss ich aber auch direkt aufstehen und es sofort ausprobieren. haha. Modemagazine durchblättern inspiriert natürlich auch sehr. und nicht zu unterschätzen sind andere blogs. täglich durchschnüffle ich sie und find immer wieder tolle Ideen von anderen Bloggerinnen.

#4
Nehmen wir an, du begegnest deinem 15-jährigem Ich , was würdest du ihm sagen wollen?
"Mäuschen, nimm die pinken Kreolen raus und schmeiß die weißen Stiefel weg!"

#5
Liest du gern?Welche sind deine Lieblingsbücher und mit welcher Romanfigur kannst du dich wirklich identifizieren?
auf jeden Fall! sie heißt "Rebecca Bloomwood" und ich bin mir sicher, dass ihre Autorin Sophie kinsella mich jahrelang beschatten lassen hat um ihre Bücher auf meiner Person aufzubauen. muss so sein. die Schnäppchenjägerin-reihe handelt von mir. (vermutlich sagen das alle kaufsüchtigen Frauen dieser Welt..haha)

#6
Wenn ein Mensch der dir sehr nahe steht hier ein paar Zeilen über dich verfassen dürfte, um dich zu beschreiben
- was würde er sagen?
mein Freund benutzt die Formulierung "liebe meines Lebens".
mein bester Freund ist der Meinung ich bin kein Mädchen.
meine Freundinnen beschreiben mich als quirliges, spontanes und zuvorkommendes Mädchen, die einem immer im Kopf bleibt.
find ich voll super - das ist alles so lieb. haha


#7 Bald ist Weihnachten. Und die Welt ist voller Menschen, die die Augen verschließen und diese Zeit hassen oder unter Stress abtun. Gehörst du zu ihnen oder liebst du die Weihnachtszeit? Wie celebrierst du sie, gibt es irgendwelche Rituale?
nieeeeemals. Weihnachten ist Gold wert. Weihnachten ist einfach zauberhaft. dieses Jahr versetzen mich die teesorten "Sternenglanz" und "Wintergenuss" von Millford schon seit Oktober in tiefste Weihnachteuphorie. durch die geschmückte und beleuchtete Hauptstadt schlendern, manchmal aber auch einfach nur ins Bett kuscheln. alles wirkt auf einmal tausend mal romantischer. das mag ich.

#8 Der Herbst ist für viele einfach nur grau und der Winter eisig und düster. Bist du anfällig für solcherlei Herbst/Winterdepressionen oder wie kommst du durch die dunklen Jahrenzeiten?
die rote Haarfarbe auffrischen, die Kamera schnappen, raus gehen, die Sonnenstrahlen durch die rotbraunen bräune genießen, mit bunten blättern werfen, eine ganz milde Temperatur genießen, die frische Brise spüren und mich mit den roten Haaren komplett in die wunderschön gefärbte Natur einfühlen. ich denk mal das kannst du auch ganz gut. Herbst ist meine Jahreszeit. :))


#09 Und zum Abschluss.
Wenn 2011 morgen enden würde. Was wäre es für ein Jahr gewesen? Hast du dir Ziele gesteckt und diese verwirklicht? Was hat dich besonders an 2011 überrascht?
ausradieren möchte ich nichts. das Jahr war schön, ich hab das beste draus gemacht. ich hatte tolle menschen um mich herum und habe einiges mit meinem Freund gemeistert, was ich nie für möglich gehalten hätte. wir sind stärker geworden, ich bin stärker geworden.
ich denke der überraschendste Augenblick war als ich bemerken musste, dass es beinahe schon wieder um ist. jetzt heißt es das beste aus 2012 zu machen. :):) 


11/08/2011

NO GUARANTEES

Irgendwie sind wir in Sleepy Hollow gelandet.
Die Sicht verschwimmt zwischen dem Himmel und der sich spiegelnden Wasseroberfäche.
Der Nebel hängt tief in den Zweigen der Trauerweiden und verfängt sich in den Haaren.
Blutrote Ahornbäume säumen den schmalen, geschwungenen Pfad zur Brücke an der wir Halt machen.
Es wird langsam dunkel.
Es ist Herbst. Und mein Atem kondensiert.
Wieder ein Jahr.
Wir.
Wir haben es geschafft.
Und ich habe keine Ahnung wo ich wohl diesen Moment – im nächsten verbringen werde.
Irgendwas sagt mir, dass ich mich vielleicht wenigstens etwas fürchten sollte. Allein wegen der Atmosphäre.
Aber neben dir – hab ich keine Angst.
Bin ich mutig.
Ich empfinde Stärke und Zuversicht.
Keine Garantien – aber trotzdem die Sicherheit, dass du da bist.


11/07/2011

AUTUMN

Jacke: H&M Divided
Schal: H&M
Hose: Rivers island
Strumpfhose: Falke
Schuhe: Bianco
Pullover: H&M


11/06/2011

BOTH OF US


Wir beide stehen auf der guten Seite. Jahr für Jahr.

11/05/2011

WAS ICH NICHT WILL

Ich will nicht einfach nur eine Option sein, sondern Alles.
Ich will nicht belächelt werden, wenn ich mir den Kopf über die Welt zerbreche.
Ich will nicht an- und abgeschaltert werden - als wäre das überhaupt möglich.
Ich will nicht vergessen werden  - weil dich meine Welt einfach nicht interessiert.
Ich will nicht verurteilt werden - nur weil ich versuche meine eigenen Regeln zu machen.
Ich will nicht härter bestraft werden, als alle anderen.
Ich will nicht mehr hören, dass ich dachte, ich sei perfekt, weil ich das niemals hätte denken können.
Ich will nicht allein gelassen werden, wenn ich weine - und mir vieles zuviel wird.
Ich will nicht irgendwer sein  - sondern die Eine.





11/01/2011

GOLDEN GLITTER LOVE

Bis zum 15. November - sind es noch 337,45 Stunden.
337,45 Stunden versuche ich noch mich herauszureden.
Dass Winterdeko ja keine Weihnachtsdeko ist..
Dass man Lebkuchen sehr wohl auch zum Herbstgebäck zählen kann
und dass es nicht unnatürlich ist, Glögg und Kakao mit Amaretto und Extra viel Sahne schon im Oktober zu trinken.
In 337,45 Stunden darf ich die WinterWonderAdventszeit einläuten. Legal und Offiziell. Es ist mir egal, dass der 1. Advent erst 2 Wochen später startet. 3 Wochen Advent sind einfach zu wenig. Ich brauch mehr. mehr Punsch. Mehr Plätzchen. mehr Kuscheln.
Ich liebe diese Zeit, wenn alle so geheimnisvoll ist.
Wenn nachts jede Straße glitzert.
Wenn man keinen Strom mehr braucht, weil man im Kerzenmeer vorm Kamin sitzt und das Holz knistern hört.
Wenn es überall nach Räuchermännchen riecht und wir Bratäpfel naschen.
Und ich liebe den ersten Schnee. Ich halte es da wie Lorelai Gilmore.
Der Schnee und ich.
Wir sind miteinander verbunden.
337.45 Stunden noch.
Dann beginnt für mich die neben dem Sommer wohl schönste Zeit des Jahres.
Solange warte ich noch. Und denke daran, dass ich in 20250 Minuten trotzdem ohne dich bin. Und trotzdem ständig an dich denken muss.









Outfit
Mütze: H&M
Cardigan: Gina Tricot
Brosche: Asos
Kleid: Forever21
Ring: H&M
Nagellack: Butter London <3

MAC PRE SALE



Letzte Woche war ich mit Maria auf der MAC pre Sale Party für die kommende Weihnachts Edition : Glitter & Ice.
Wir durften uns mit den anderen ca. 80 geladenen Gästen die LE vorab anschauen, Prosecco genießen :) , und natürlich einkaufen.
Und so kommt es, dass ich euch heute - wo die LE auch offiziell in die Läden kommt - ein Produkt ganz besonders empfehlen kann, welches jetzt schon seit 1 Woche auf meinen und Marias Nägel glitzert - den Unconditionally Fabulous - Lack! 

Er glitzert im perfekten Frost-Schnee-Eis Look auf den Nägeln und eignet sich auch als Top Coat für Winterlooks perfekt.
Vollends deckend in 2 Schichten - durchschneinend glittering in 1.
Wer sich mit den Glitzerlacken von OPI auskennt und sie mag, für den wird auch dieser Lack das richtige sein. Der Glitzer ist wirklich stark und kommt hochpigmentiert auf den Nagel. Ich liebe es! 
In den nächsten Tagen werd ich mal einige Lackier-Looks poste.
Auch sonst fand ich die LE und das Design super, schade ist nur, dass man vieles nur im Set bekommt - und ich mich meistens nie für das ganze Set interessiert habe.
Trotzdem - auf in die Läden. In Hamburg kann man sich bspw. im Alsterhaus mit den neuen Produkten exklusiv schminken und lackieren lassen!






Leider hab ich noch kein Tragebild machen können . daher nur in der Flasche :/

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