7/31/2011

ZERRISSEN.

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Der Asphalt unter meinem Körper ist nass.
Aber ich friere nicht.
Ich fühle gar nichts.
Nicht mal mehr Kälte.
Glaube ich.

Ich würde gerne weinen, mich befreien, aber nicht mal das geht gerade
Mit fehlt die Wärme dafür.

Meine Freunde lachen und tanzen, trinken und fragen nach mir, suchen mich, finden mich
aber können mich nicht wegreißen - ich sitze fest, ich hänge..irgendwo zwischen hier und nirgendwo.

Warum sind mir die falschen, miesen Menschen nicht einfach egal?
Irgendwas läuft falsch, beschissen falsch.
Was bleibt?
Ich weiß nicht, was noch bleibt.


Jetzt gerade, ist das Einzige was mich glauben lässt,
dass da noch irgendein Gefühl ist,
ist - harter Asphalt der sich in meine Wange drückt.
Und mein Atem.
Zusammen mit meinem pochenden Herzen.

Ich vermisse sie.
Wieso ist sie denn nur nicht da.
Ich will das meine Liebste hier ist, dass sie mich findet, dass sie meine Hand nimmt und
mit mir von hier verschwindet.


Ausbluten - so muss es sich anfühlen.
Bis irgendwann nichts mehr da ist, von mir und von allem.
Ich sollte mich schützen, mich einrollen, eine Mauer bauen,
aufhören mich so verletzlich zu machen.
Aber ich kann nicht.
Vielleicht ist es eine Sucht, vielleicht kann ich deswegen nicht einfach vergessen.
So sein wie alle anderen.



Ich habe noch nicht aufgegeben.
Vielleicht aber schon viel zu lange verloren.



7/30/2011

WHERE IS MY MIND

B und S.
Wir beide.
Vergessenes erinnern und dann wieder vergessen.
Durch Straßen irren und Orientierung suchen
Masterpläne schmieden
Mit Straßenmusikern singen und in Schwermut verfallen,
wenn es regnet.
Sogar die letzte Pommes schwesterlich teilen
& dann ..
In leeren Kaufhaus eingesperrt werden, das ist wie ein Kindertraum.








7/24/2011


Man soll aufhören wenn es am schönsten ist.
Wir denken wir könnten es nicht.
Aber am Ende tut es das von ganz allein.

Es wird erst noch einmal wunderbar.
Erfüllend und macht dich betrunken vor Glück.
Gibt dir Hoffnung.
Begehrt gegen alles auf.
Wehrt und sträubt sich ein letztes mal mit unbezwingbaren Kräften.
Bevor es dann stirbt.

Verlust kommt nie überraschend.
Wir spüren wie er sich anschleicht.
Wie die Farben verschwimmen.
Alles zuckerzart wird.
Anschmiegsam.
Wie sich alles so trügerisch märchenhaft anfühlt.
Weich.
So leicht.
Unwirklich.

Weil es das ist.
Es ist nicht haltbar.
Es ist das letzte Lied auf den Lippen eines Sterbenden.

Und wenn du versuchst wegzulaufen, wenn du glaubst du hast Zeit,
die du vergehen lassen könntest,
die es besser macht,
dann ziehst du das Ende nur noch schneller an.



7/22/2011

& DANN WAR DA NOCH DAS LEBEN



Ich liebe Oreos
Du vergötterst sie.
Ich sterbe für Kirschkuchen.
Du hast es nicht so mit Obsttorten.
Aber dafür mit Mojito und Möhrensuppe.
Ich irgendwie auch.

Wir fliegen auf Bowle und danach übereinander,
wenn wir durch Hamburgs Nächte stolpern.
Du kennst mich
& ich kenne dich - auf ne verquere Art und Weise.


Mit dir durch alle Läden touren,
Pläne schmieden,
Sonne anbeten, die gar nicht scheint
und Orte entdecken, die es vorher irgendwie nicht gab.
Das ist schön.
Nee, das ist wunderschön.
Lass uns Sektkorken knallen. Natürlich die allerbilligsten.
Das Geld muss immerhin noch für den Vodka reichen.

DAS' JA WOHL N SCHERZ

Es ist 14:00 Uhr und ich trinke Tee.
T E E.
Keinen eisgekühlten Tee mit Limonenscheiben und einem Spriter Zitronensaft und auch keinen Long Island Icetea.
Nein.
Tee.
Darjeeling um genau zu sein.
Noch habe ich gute Laune - kann am Amaretto liegen.
Es sind 16°C und es regnet.
Im Juli.


Ich weiß nicht ob der Somme mich verarschen will -  oder ob hier gleich Asthon Kutscher um die Ecke springt und mir erzählt das ich Punk'D bin - aber so geht das nicht weiter.

Auf dem Sideboard liegen gestapelt Kataloge mit Herbstmode.
Unter anderem von OTTO.
Womit wir beim Thema wären.
Nie, nie wieder werde ich bei diesem Verein bestellen( was mir angesichts des Sortiments nicht schwer fällt) nie wieder einen Otto Walkes Film (noch leichter!) gucken oder irgendwas flauschiges Namens Otto streicheln.
Näh!
OTTO ist es nämlich der mir dieses ScheißWetter beschert. Tief Otto um genau zu sein.
Fuck you OTTO.
Piss dich bitte aus - und dann off.


Ich will nämlich meinen Sommer zurück.
Oder zumindest überhaupt mal kurz sehen.






7/21/2011

SCHNÄPPCHENJÄGER

Ich habe mir das auch mal verdient - finde ich.
Gehöre ich nämlich normalerweise zu den Opfern der Ausbeutung durch die Modebranche.
Hoher Preis trifft auf miese Qualität - gepaart trifft dies widerum auch mich und meine Liebe zu Schuhen.
Was schlussendlich mein Portemonnaie in die Magersucht treibt und mich in die Verzweiflung.

Gestern war es endlich anders, ich hab auch mal das erlebt, was ich sonst nur aus meiner Fantasie und der Werbung kenne - EIN SCHNÄPPCHEN.
Yeah.

124€ sollten diese Schätzchen hier kosten - "Mama" haben sie schon gesagt, bevor ich den Preis gesehen habe.
Aber mit 25€ im Final Sale hab ich die Adoptionspapiere dann sofort unterschrieben ... und trage sie jetzt ein.
In Hamburg. Auf Kopfsteinpflaster und ohne Socken. Aua.
Von meinen Füßen habe ich mich schon vor einigen Momenten verabschiedet, schätze ich werde sie erst in ein paar Tagen wieder spüren.
Egal.

Ich hab ein Schnäppchen erlebt


7/20/2011

ZERFEIERT.

Melonenbowle ist Krieg.

                                             Jessica B.








Zuviel von allem.
Zuwenig gespürt.

Ich warte nicht mehr
ich überlege nicht mehr
Ich zögere  - manchmal noch.

Feiern - was man liebt.
Den Moment
Dass wir jung sind.
Die Nacht oder manchmal auch nur
ein GingerAle auf Vodka.
Mit einem Schuss Limone.

Gedanken - Fetzen fliegen lassen,
Geht mit dir ganz wunderbar.
Nachts auf den Bus warten und am Ende das Taxi nehmen.
Falaffel gegen den aufsteigenden Schluckauf essen und sich bekleckern.
Noch besser.

7/19/2011

ROOMTOUR

Ich habe heute ganze 4h mein Zimmer - pardon - unser Schlafzimmer geputzt.
Ich wusste gar nicht wieviel Schmuck man doch besitzen kann und wieviele Papiere der Ablage sortiert werden wollten.

Aber Arbeit macht ja bekanntlich den Kopf frei und darum bin ich jetzt - ganz dem Belohnungsprinzip entsprechend - voller Vorfreude auf meinen Abend mit meiner liebsten Jessy ♥
Während ich die Beine hochlegen und meine High Heels pflegen werde, wird sie mich mit Bowle und Gossip versorgen. Ein Traum.

Wo das Zimmer jedenfalls einmal gesäubert und neu dekoriert ist, gibts die lang ersehnte Roomtour von mir.
Zur Erklärung: Ja, ich wohne mit meinem Freund in dieser Wohnung - Nein, er bekommt nicht täglich Schreikrämpfe.
Die Farbe war schon dran bevor er kam und zusätzlich mag ers. Das Schlafzimmer ist einfach MEIN Reich .. er hat den Balkon und das Wohnzimmer bekommen - welches gerade renoviert wird.
Bei Bedarf kann ich das dann ja auch nochmal zeigen.








7/18/2011

EAT PRAY LOVE II

Das Gehirn ausschalten.
Einfach mal an nichts denken.
Endlich mal wieder durchschlafen.
Leicht gesagt.
Aber wie, wenn die Last überall ist.
Wenn sie überall präsent ist.
Wenn selbst Nachts die Gedanken bleischwer über die hängen.

Bevor es mich erdrücken konnte - musste ich weg.
Ich bin nicht geflüchtet.
Ich habe mir meine Zufriedenheit zurückgeholt.
Eine Woche lang habe ich genossen, gegessen, geliebt und mich um nichts gekümmert, was ich zurückgelassen hatte.
Um gar nichts.
Außer um mich.
Und um Frozen Joghurt.
Und die Sonne.

Danke Frauke,
fürs im Dunkeln Quatschen,
für die Marathon-Spaziergänge,
fürs Zuhören,
fürs Weißweintrinken
fürs 25x eine Half-Pipe hochlaufen
fürs gemeinsam Einschlafen
und fürs Nicht-Durchhalten.
Danke, dass du mich wieder zufrieden gemacht hast,
dass du meinen Kopf entnebelt hast.
Es ist wunderbar, dass es dich gibt.




















7/17/2011

Kleinigkeiten.

Kleinigkeiten.
Du redest von Kleinigkeiten.
Die mir die Welt bedeuten.
All die Kleinigkeiten.

Du redest von einem Kampf.
Ich habe einen Kampf gespürt - ja.
Aber den habe ich gefochten, nicht du.
Dieser Kampf hat meine Kraft gekostet.
Mein Glück.
Meine Zufriedenheit.

Du sagst ich hätte fliehen wollen
- und wäre dann immer wieder zurückgekommen.

Und da hast du es.
Ich kam zurück.
Nicht weil du mich geholt oder mich wieder zu dir gezogen hättest.
Weil ich kämpfte.
Weil ich alles versuchte.
Ich kam zurück.
I  c  h.
Du hast nur abgewartet.

Ich bin jeden Kampf eingegangen in meinem Leben
Ob sinnvol oder nicht.
Ich habe mich nie gefragt ob ich gewinnen kann,
ich habe einfach stur daran geglaubt - bis zum Schluss.
Das ist der Unterschied zwischen uns.
Du - redest vom kämpfen.
Ja.
Aber wenn eine Niederlage in Sicht sein könnte,
nimmst du den Kampf gar nicht erst auf.
Und ich weiß genau, es wird dieses Mal nicht anders sein.

7/15/2011

SAG, DASS ES NICHT UMSONST WAR



Wir könnten nicht sagen, wir hätten es nie versucht.

Wir haben gekämpft, geschrien - wir haben gewonnen
Und verloren.

Uns abgestrampelt, wir haben Mauern durchbrochen anstatt sie zu überspringen, haben Hand in Hand Anlauf genommen und alles aus dem Weg gestürmt was ein Urteil fällen wollte.
Für uns gab es keinen Schuldspruch der dem gerecht werden konnte.

All jene, die zu kleingeistig und ohne aufrichtige Leidenschaft in ihren Herzen waren, um uns und das was wir sind zu verstehen - wollten wir Lügen strafen, haben wir verachtet, verschmäht und vernichtet.
Wir haben sie mundtot gemacht.
Wir haben uns gegenseitig zurück in Leben gerissen.

Und sind trotzdem gescheitert.


Manchmal erlebt man erleidet man eine wirklich große Liebe,
nicht zwischen einem Mann und einer Frau.
Man erlebt sie unter Seelen. Verwandten Seelen, die sich aber dann irgendwann
einfach zu fremd sind.

Nichts war uns dennoch je zu groß.
Außer wir selbst.

Mit dir lebe und falle ich.
Mit dir liebe und verzweifle ich.
Ich sage nicht, dass es umsonst war,
Ich weiß, dass es nicht sinnlos war
auch wenn es das vielleicht ist.

7/14/2011

LUFTVERÄNDERUNG

Mal was anderes sehen,
Mal was anderes atmen.
Dich einfach nur vergessen.
Und auch mich.
Und all den Frust, den du mit dir bringst.

Es ist nicht grüner hier und auch nicht größer, vielleicht nicht einmal irgendwie schöner.
Aber ich habe es für mich.
Du existierst hier nicht.
Du spielst hier einmal keine Hauptrolle.
Du bist nicht mal wirklich Statist.
Vielleicht finde ich dich wieder.
Vielleicht findest du mich wieder.
Aber vor allem finde ich Dinge, die mein Herz wieder füllen.
Überfüllen - damit, wenn du es wieder leerst, trotzdem noch genug Glück für mich übrigbleibt.


























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