Die Braut trägt genau jenes Kleid, dass ich schon einmal gesehen habe
Die Braut steht in diesem Hochzeitsgeschäft und sie sagen sich die Dinge, die ich auch gerne gehört hätte, wäre ich überhaupt je in diesem Geschäft dabei gewesen.
Die Braut ist meine beste Freundin
Die ersten 5 Minuten laufen vor meinen Augen hab - wie ein Film. Sie sind ein Film - nur irgendwie mein eigener.
Darcy ist wunderschön.
Sie ist mein Lieblingsmädchen, sie kennt mich so, wie keiner mich kennt.
Sie reißt mich mit, sie bringt mich zum Lachen und macht mein Leben zu etwas wunderschönem.
Darcy war in fast allen meiner wichtigen Momenten dabei - und irgendwie auch immer mittendrin. Im Mittelpunkt.
Sie sagt dir die wunderbarsten Dinge, die perfekten Dinge, besondere Dinge, die dein Herz aufsaugt und die dich vergessen lassen, welchen Mist sie mal wieder angestellt hat, denn mit ihren Worten macht sie dir wieder bewusst, dass du ihr wichtig bist und du ein Teil ihres Lebens, vielleicht sogar DER Teil - und im nächsten Moment tut sie schon wieder etwas dummes, egoistisches, rücksichtsloses.
Sie tut es eigentlich nicht absichtlich, sie bemerkt es nur nicht einmal.
Nach jedem Moment, in dem ich einfach nur den Kopf schütteln kann und mich frage, wieso ich das mache, wieso sie das macht und wieso ich mir eigentlich immer wie der Verlierer vorkomme, weil sie immer, immer, immer gewinnt und es nicht einmal schätzen kann, weil sie auch das kaum noch bemerkt, sondern für gegeben annimmt - kommt sie intuitiv im richtigen Moment zurück und tut - was sie eben tut - und ich vergebe ihr.
Und während ich den Film, der diese Feundschaft mir vor Augen hält, schaue, wird mir bewusst, dass sie vielleicht nicht einmal etwas dafür kann.
Sie hat vielleicht nichts falsch gemacht. Sie hat sich nicht immer alles einfach so genommen. Ich habe es ihr nur immer alles gegeben.
Am Besten schmeckt es immernoch von Omi.
Und für den Zuckerkick in der Lerndürrephase sorgen darum frische Erdbeeren die sie mir extra nach Hamburg geschickt hat in Naturjoghurt. ♥
Wenn es bald regnet, sagen sie, dann fliegen die Schwalben tief.
Sie sind Vorboten, wie der Wind, der mich immer dann erfasst, wenn die U-Bahn nur noch wenige Meter entfernt ist, sie ankündigt, still, lautlos - aber fesselnd.
Ich erwarte - und warte nicht, wenn der Luftzug meine Haarsträhnen erfasst und mir eine sanfte Gänsehaut verpasst.
Aber Schwalben, so sagt man, sie sind Vorboten der Tristesse.
von schlechtem Wetter,
von Regen.
Man muss gar nicht mehr in den Himmel schauen oder die Fakten abwägen.
Man kann sich auf sie verlassen.
Es läuft immer gleich ab.
Nur der Regen nicht, denn ich empfinde ihn heute nicht als Tristesse,
ich empfinde ihn als beruhigend.
Er beruhigt mein Herz und sagt mir, dass ich alles richtig gemacht habe,
denn dort wo es feuer zu löschen gibt, da brennen Gefühle.
Mit dir kann es so einfach sein.
Und doch so schwer.
Aber an diesem Tag, da war es ganz ganz leicht.
Nur wir zwei. So wie es sein soll.
Wer kämpft der braucht auch manchmal Pausen um Kraft zu tanken, um weitermachen zu können, einen Fuß vor den anderen, weil es manchmal noch soviel Weg scheint.
Fühlen, fallen lassen, aufgefangen werden.
Hand in Hand.
Du bist es mir wert. Und allein diese Pause war es wert.